Airbus A330 von Lufthansa: Die Langstrecke läuft noch schlecht.

Corona-SommerLangstrecke bereitet Lufthansa und Swiss noch Sorgen

Schon in drei Jahren will Lufthansa die Staatshilfe zurückzahlen. Konzernchef Carsten Spohr erklärt, dafür werde man sich neu verschulden. Und er nennt Details zur Buchungslage.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In Zukunft will die Lufthansa-Gruppe vorsichtiger agieren. «Gewiss werden wir konservativer mit der Finanzplanung umgehen als bisher», sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung. Auf einen Schlag wie die Corona-Krise könne man sich aber kaum vorbereiten, sagte er weiter. Denn das Geschäft sei «über Monate zu 99 Prozent» weggebrochen. Solche Puffer könne man nicht anlegen.

Deshalb habe man auch Staatshilfe gebraucht. Man benötige das gesamte Volumen von neun Milliarden Euro, so Spohr. «Die erste Milliarde ist gerade eingetroffen.» Das Geld aus der Schweiz für die Swiss sei dagegen noch nicht geflossen.

Staatshilfe zurückzahlen und sich verschulden

Bis 2023 will Lufthansa die Staatshilfe zurückgezahlt haben - wohl auch damit die damit verbundenen Auflagen wegfallen. Man werde deswegen aber nicht schuldenfrei sein, so Spohr. «Wir wollen am Markt Kredite aufnehmen, um das Geld des Steuerzahlers in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich zurückzuzahlen. Wir möchten lieber am Kapitalmarkt verschuldet sein als beim Steuerzahler.»

In puncto Buchungen meint Spohr, es zeige sich kein eindeutiges Bild. «Sowohl die Lufthansa als auch die Swiss liegen im Kontinentalverkehr über und auf den interkontinentalen Strecken unter den Erwartungen», so der Konzernchef zur Neuen Zürcher Zeitung. Probleme bereiteten vor allem auch die USA, für die man «allein die Hälfte unserer Langstreckenflugzeuge» eingeplant habe. Man hoffe, dass sich ab September der Verkehr in die Vereinigten Staaten wieder zu normalisieren beginne.

Mehr zum Thema

Das Meer vor Mexiko: Lufthansa baut um.

Lufthansa werkelt an eigener Condor

Airbus A319 von Lufthansa: Die Flieger steigen langsam wieder öfter in den Himmel.

Lufthansa mit weniger Flugzeugen als 2005

Die HB-JDB noch mit Testkennzeichen in Hamburg-Finkenwerder: Der zweite Neo von Swiss.

Swiss bekommt zweiten A320 Neo in heiklem Moment

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies