Flugzeuge von Lufthansa und Austrian: Kredite werden angerechnet.

Austrian-Deal in SichtweiteStaatshilfen sollen Lufthansa in Champions League halten

Noch diese Woche will Lufthansa mit Österreich Hilfen für Austrian Airlines vereinbaren. Dem Luftfahrtkonzern geht es bei der staatlichen Unterstützung nicht nur ums reine Überleben.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Schweiz sagte Swiss schon Ende April staatliche Hilfen zu und in Deutschland ist das Paket für Lufthansa von den wichtigsten Gremien abgesegnet worden. Nur noch das Okay der Aktionäre fehlt. Die Verhandlungen der Gruppe für die Töchter Austrian Airlines und Brussels Airlines ziehen sich jedoch dahin.

In Österreich hofft der Luftfahrtkonzern auf eine Einigung am Donnerstag, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Mittwoch (3. Juni) in einer Telefonkonferenz mit Journalisten sagte. Er habe sich für ein Treffen mit Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien gerade einem Corona-Test unterzogen. Die Verhandlungen mit der belgischen Regierung dagegen «befinden sich noch in einem früheren Stadium», so Spohr. Eine Einigung bei Brussels Airlines sei diese Woche nicht zu erwarten.

Es geht nicht ums pure Überleben

Der Lufthansa-Chef erklärte, dass die Kredite für die Töchter in der Schweiz und potenziell in Österreich und Belgien auf das deutsche Hilfspaket angerechnet werden. Das Darlehen der staatlichen Förderbank KfW von bis zu drei Milliarden Euro wird entsprechend kleiner ausfallen.

Spohr machte zudem klar, dass es sich beim «Stabilisierungspaket» nicht um eine reine Überlebensmaßnahme handele. Es sei der deutschen Bundesregierung auch wichtig, dass Lufthansa ihre Position als «Global Champion» verteidigen könne, so der Konzernchef.

Kampfansage an neue Slot-Besitzer

Mit Blick auf die Start- und Landerechte, die Lufthansa in Frankfurt und München im Rahmen der Staatshilfen aufgrund von EU-Vorgaben abgeben muss, gab sich Spohr angriffslustig. Man werde sich den potenziellen neuen Slot-Besitzern gegenüber verhalten, wie man sich neuen Wettbewerbern gegenüber immer verhalte. Damit hätten andere Airlines schon in der Vergangenheit Erfahrung gemacht, und das würde nun wieder geschehen.

Mehr zum Thema

Geparkter Airbus A380 von Lufthansa: Ein Opfer der Corona-Krise.

So rutschte Lufthansa in die Krise

Jet von Lufthansa: Der Konzern fährt den Betrieb wieder hoch.

Lufthansa plant Kurzstrecken-Comeback bis September

Lufthansa-Jet am Flughafen München: Sehr hoher Marktanteil.

Lufthansas Macht in Frankfurt und München

Jürgen Raps: Er hatte von der Lufthansa-Chefetage den Auftrag erhalten, eine «astreine, fehlerfreie Einführung» sicherzustellen.

Warum Jürgen Raps den Airbus A380 derart liebte

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack