Flugzeug am Himmel: Über em Atlantik rekordschnell unterwegs.

Starker JetstreamJets fliegen mit bis zu 1250 Kilometer pro Stunde über Atlantik

American Airlines, Delta, Lot: Flugzeuge vieler Airlines sind aktuell rekordschnell zwischen den USA und Europa unterwegs. Die Fluggeschwindigkeit liegt dank starkem Jetstream bei über 1200 Kilometer pro Stunde.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Flug LO15 braucht normalerweise rund siebeneinhalb Stunden, um von New York-Newark nach Warschau zu fliegen. Manchmal sind die Dreamliner von Lot auf der Strecke auch über acht Stunden unterwegs. Manchmal dauert es etwas weniger - je nach Windverhältnissen.

Am 31. Oktober allerdings beförderte die polnische Nationalairline die Passagiere viel, viel schneller über den Atlantik. Nur 6:56 Stunden war die Boeing 787-8 mit dem Kennzeichen SP-LRH zwischen New York-Newark und Warschau-Chopin unterwegs. Der Jet von Lot war teilweise mit einer Spitzengeschwindigkeit von 1230 Kilometer pro Stunde unterwegs.

Besonders starker Jetstream

Das Flugzeug war im wahrsten Sinne des Wortes in Windeseile unterwegs. Denn hinter der kurzen Flugzeit steht ein besonders starker Jetstream. Dabei handelt es sich um einen «Kern aus starken Winden, die etwa acht bis elf Kilometer über der Erdoberfläche von Westen nach Osten wehen», wie es das UK Met Office umschreibt.

Aktuell erreicht der Jetstream Geschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometer pro Stunde. Diese addiert sich bei Transatlantikflügen von West nach Ost zur eigentlichen Fluggeschwindigkeit. Die Folge sind kürzere Flüge. In Gegenrichtung werden die Flüge freilich entsprechend länger.

Zwei unterschiedliche Geschwindigkeiten

Nicht nur Lot war in letzter Zeit rekordschnell unterwegs. Ein Flug von American Airlines war auf der Strecke New York-JFK - London-Heathrow mit 1251 Kilometer pro Stunde unterwegs und einer von Delta von Los Angeles nach London mit 1223. Den absoluten Rekord hält aber immer noch ein Flug von British Airways von New York nach London vom Februar 2020. Er erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 1327 Kilometer pro Stunde.

Bei den Angaben handelt es sich um die sogenannte Geschwindigkeit relativ zum Boden, im Jargon Groundspeed genannt. Sie gibt an, wie schnell ein Flugzeug mit Bezug auf Wegpunkte auf der Erde unterwegs ist. Sie ist für die Reisedauer wichtig. Daneben gibt es die Geschwindigkeit relativ zur Luft (Airspeed). Sie wird über die Pitotsonden gemessen und und im Cockpit angezeigt. Sie ist die aerodynamisch wichtige Geschwindigkeit.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von British Airways bei der Landung in Heathrow: Wenn starke Winde wehen, geht es schneller.

Sturm pustet Flugzeuge rekordschnell über den Atlantik

Darum glaubt United an Erfolg mit Überschallfliegern

Darum glaubt United an Erfolg mit Überschallfliegern

Bordservice Project Fox: Bei Lufthansa werden die Komponenten nun getrennt erhitzt.

Mehr Gourmet, weniger Toilette: Neuer Lufthansa-Bordservice hat gesperrtes WC zur Folge

Die auf der Nase liegene Boeing 787, vergessener Verriegelungsstift: kleines Teil, großer WIrkung.

Auf Nase gekrachte Boeing 787 von Lufthansa: Der Sicherungsstift lag noch in der Werkzeugkiste

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier