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Noch nicht in Betrieb

Jet von Vietnam Airlines landet auf unfertiger Piste

Verwechselung in Vietnam: Ein Pilot der staatlichen Fluglinie wählte eine Landebahn, die noch gar nicht in Betrieb ist. Das hatte auch Folgen für die Triebwerke.

Vietnam Airlines

Logo von Vietnam Airlines: Einem Pilot der Fluglinie unterlief ein Fehler.

Ein Airbus A321 von Vietnam Airlines ist am 29. April am Flughafen Cam Ranh auf einer Piste gelandet, die noch gar nicht in Betrieb ist. Flug VN7344 kam aus Ho-Chi-Minh-Stadt und setzte um 14:53 Uhr auf der falschen Landebahn auf, wie Vietnams Luftbehörde CAAV mitteilt. An Bord befanden sich sieben Crew-Mitglieder und 203 Passagiere. Kapitän der Maschine war ein US-Amerikaner, der erst seit Januar für die Fluggesellschaft arbeitet.

Gemäß dem Flugzwischenfall-Portal Aviation Herald saugten die Triebwerke einige Fremdkörper ein, die auf der unfertigen Piste lagen. Die Insassen blieben laut CAAV unverletzt, Reisende und Gepäck wurden zum Terminal gebracht. Die Behörde kündigte eine Untersuchung an und erklärte, Vietnam Airlines habe sowohl die Crew von Flug VN7344 als auch ihre anderen Crews am Flughafen Cam Ranh vorerst außer Dienst gestellt, um die Untersuchung zu unterstützen.

Mehrmals Schwierigkeiten in San Francisco

Zu Verwechslungen bei Landeanflügen kommt es immer wieder. Im Jahr 2016 steuerte ein Pilot von Indigo gar eine Straße an, die parallel zur Hauptpiste des Flughafens Jaipur verläuft. Schauspieler Harrison Ford verwechselte 2017 am Steuer eines Privatflugzeuges im kalifornischen Orange County offenbar Rollbahn und Landebahn. Schon drei Mal seit Mitte 2017 gab es Probleme am Flughafen San Francisco. Zuletzt landete dort im Januar 2018 ein Flieger von Aeromexico fast auf einer falschen Piste, die gerade besetzt war.

 



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