Sukhoi Superjet: Der Iran will mitbauen.

Order in AussichtIran will beim Sukhoi Superjet mitbauen

Der Iran verhandelt mit Russland über eine Teilfertigung des Sukhoi Superjets im eigenen Land. Als Gegenleistung würde Teheran bis zu 100 Flugzeuge bestellen.

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Seit Jahren spricht der Iran davon, bald eine große Luftfahrtindustrie zu besitzen und eigene Passagierflugzeuge zu bauen. Vor drei Jahren präsentierte die nationale Presse dann erste Bilder eines Iran 150 genannten Jets. Das zweistrahlige Flugzeug werde 150 Passagiere bis zu 3500 Kilometer weit transportieren können, hieß es damals. Seither blieb es aber ruhig um das Projekt, obwohl angekündigt worden war, dass die Iran 150 schon 2018 erstmals fliegen werde.

Ob das Flugzeug je gebaut wird, ist mehr als fraglich. Die erste öffentliche Präsentation war nur Schau, wirkliche Details gab es nicht Zudem hat der Druck auf den Iran nachgelassen, selbst Flieger zu bauen. Inzwischen sind die Sanktionen des Westens gefallen und der Iran platzierte bereits eine Order über 118 Jets bei Airbus, bestellte über 20 Flieger bei ATR und er steht auch kurz davor, auch bei Boeing 109 Flugzeuge zu kaufen.

Order von 100 russischen Flugzeugen?

Dennoch will der Iran nicht ganz abhängig von ausländischen Lieferanten sein. Die Regierung verhandelt mit Russland über eine Teilnahme am Sukhoi-Superjet-Programm. Man habe diesbezüglich Gespräche aufgenommen, erklärte kürzlich Industrieminister Mohammad-Reza Nematzadeh gemäß dem Fernsehsender Press TV.

Die Idee kam erstmals vergangenen November auf. Damals sprach Russland davon, mit dem Iran zusammenzuarbeiten. Demnach könnte ein Teil der Fertigung des Superjet 100 in der islamischen Republik gemacht werden. Im Gegenzug würde sich das Land verpflichten, rund 100 Maschinen für den Bedarf seiner Fluggesellschaften zu ordern.

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So präsentierte der Iran 2013 die Pläne für ein Flugzeug mit 150 Plätzen: Im dunkeln Hangar stand ein verpacktes Flugzeugmodell.

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