Sukhoi Superjet: Der Iran will mitbauen.

Order in AussichtIran will beim Sukhoi Superjet mitbauen

Der Iran verhandelt mit Russland über eine Teilfertigung des Sukhoi Superjets im eigenen Land. Als Gegenleistung würde Teheran bis zu 100 Flugzeuge bestellen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit Jahren spricht der Iran davon, bald eine große Luftfahrtindustrie zu besitzen und eigene Passagierflugzeuge zu bauen. Vor drei Jahren präsentierte die nationale Presse dann erste Bilder eines Iran 150 genannten Jets. Das zweistrahlige Flugzeug werde 150 Passagiere bis zu 3500 Kilometer weit transportieren können, hieß es damals. Seither blieb es aber ruhig um das Projekt, obwohl angekündigt worden war, dass die Iran 150 schon 2018 erstmals fliegen werde.

Ob das Flugzeug je gebaut wird, ist mehr als fraglich. Die erste öffentliche Präsentation war nur Schau, wirkliche Details gab es nicht Zudem hat der Druck auf den Iran nachgelassen, selbst Flieger zu bauen. Inzwischen sind die Sanktionen des Westens gefallen und der Iran platzierte bereits eine Order über 118 Jets bei Airbus, bestellte über 20 Flieger bei ATR und er steht auch kurz davor, auch bei Boeing 109 Flugzeuge zu kaufen.

Order von 100 russischen Flugzeugen?

Dennoch will der Iran nicht ganz abhängig von ausländischen Lieferanten sein. Die Regierung verhandelt mit Russland über eine Teilnahme am Sukhoi-Superjet-Programm. Man habe diesbezüglich Gespräche aufgenommen, erklärte kürzlich Industrieminister Mohammad-Reza Nematzadeh gemäß dem Fernsehsender Press TV.

Die Idee kam erstmals vergangenen November auf. Damals sprach Russland davon, mit dem Iran zusammenzuarbeiten. Demnach könnte ein Teil der Fertigung des Superjet 100 in der islamischen Republik gemacht werden. Im Gegenzug würde sich das Land verpflichten, rund 100 Maschinen für den Bedarf seiner Fluggesellschaften zu ordern.

Mehr zum Thema

So präsentierte der Iran 2013 die Pläne für ein Flugzeug mit 150 Plätzen: Im dunkeln Hangar stand ein verpacktes Flugzeugmodell.

Erste Bilder des iranischen Jets

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies