Dreamliner of Air India: Are there any potential buyers this time around?

Weniger SchuldenIndien versucht mal wieder, Air India loszuwerden

Die indische Regierung möchte ihre Fluggesellschaft privatisieren. Frühere Versuche der Privatisierung von Air India scheiterten - nun sollen zwei Effekte für mehr Erfolg sorgen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Air India ist zwar die Nationalairline. Doch wirklich stolz ist man in Indien nicht (mehr) auf die Fluggesellschaft. Seit Jahren schleppt sie Milliardenschulden vor sich her. Teilweise konnten auch Löhne nicht gezahlt werden, und Flieger mussten am Boden bleiben, weil sich Air India die Ersatzteile nicht mehr leisten konnte. Es ist also kein Wunder, dass die Regierung die Fluglinie loswerden will.

Daher startet sie nun einen neuen Versuch der Privatisierung. Sie will Air India dabei ganz verkaufen, wie indische Medien berichten. Dabei hält sie sich auch die Option offen, einen Teil der Fluglinie an einen ausländischen Investor zu verkaufen, berichtet Livemint. Die Mehrheit muss allerdings laut indischem Gesetz weiterhin in indischer Hand liegen – was die Zahl möglicher Interessenten reduziert.

Schulden stark reduziert

Erst vor knapp einem Jahr scheiterte ein Versuch der Privatisierung des Star-Alliance-Mitglieds. 76 Prozent der Anteile von Air India standen im vergangenen Herbst zum Verkauf. Doch niemand wollte für die Fluglinie bieten. Zum einen wohl, weil der Staat mit Anteilen von 24 Prozent immer noch sehr mächtig gewesen wäre. Zum anderen aber auch, weil der Schuldenberg von zu diesem Zeitpunkt umgerechnet mehr als sieben Milliarden Euro hoch war und potenzielle Investoren abschreckte.

Davon hat die Regierung nun die Hälfte der Schulden in eine neue staatliche Abwicklungsgesellschaft ausgelagert. Laut dem Portal Businessinsider muss daher ein potenzieller Käufer nur noch rund 1,9 Milliarden an Schulden übernehmen. Zudem soll es dieses Jahr auch geschäftlich besser laufen. Wegen der Pleite der privaten Konkurrentin Jet Airways konnten andere indische Anbieter die Ticketpreise erhöhen. Air India hofft, 2019 erstmals seit Ewigkeiten wieder einen Gewinn zu schreiben.

Mehr zum Thema

Air-India-Hauptsitz: Der Airline steht das Wasser bis zum Hals.

Air India kann sich Ersatzteile nicht mehr leisten

Dreamliner von Air India: Die Fluglinie hat auch Dreamliner geparkt.

Air India und Jet Airways verlieren Flugzeuge

Fallschirmspringer mit Air-India-Flagge: Die Airline versucht zu retten, was zu retten ist.

Air India will Kunstsammlung loswerden

Airbus A320 von Air India: Piloten warnten.

Air India nutzt rentenreife A320 länger

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies