Dreamliner of Air India: Are there any potential buyers this time around?

Weniger SchuldenIndien versucht mal wieder, Air India loszuwerden

Die indische Regierung möchte ihre Fluggesellschaft privatisieren. Frühere Versuche der Privatisierung von Air India scheiterten - nun sollen zwei Effekte für mehr Erfolg sorgen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Air India ist zwar die Nationalairline. Doch wirklich stolz ist man in Indien nicht (mehr) auf die Fluggesellschaft. Seit Jahren schleppt sie Milliardenschulden vor sich her. Teilweise konnten auch Löhne nicht gezahlt werden, und Flieger mussten am Boden bleiben, weil sich Air India die Ersatzteile nicht mehr leisten konnte. Es ist also kein Wunder, dass die Regierung die Fluglinie loswerden will.

Daher startet sie nun einen neuen Versuch der Privatisierung. Sie will Air India dabei ganz verkaufen, wie indische Medien berichten. Dabei hält sie sich auch die Option offen, einen Teil der Fluglinie an einen ausländischen Investor zu verkaufen, berichtet Livemint. Die Mehrheit muss allerdings laut indischem Gesetz weiterhin in indischer Hand liegen – was die Zahl möglicher Interessenten reduziert.

Schulden stark reduziert

Erst vor knapp einem Jahr scheiterte ein Versuch der Privatisierung des Star-Alliance-Mitglieds. 76 Prozent der Anteile von Air India standen im vergangenen Herbst zum Verkauf. Doch niemand wollte für die Fluglinie bieten. Zum einen wohl, weil der Staat mit Anteilen von 24 Prozent immer noch sehr mächtig gewesen wäre. Zum anderen aber auch, weil der Schuldenberg von zu diesem Zeitpunkt umgerechnet mehr als sieben Milliarden Euro hoch war und potenzielle Investoren abschreckte.

Davon hat die Regierung nun die Hälfte der Schulden in eine neue staatliche Abwicklungsgesellschaft ausgelagert. Laut dem Portal Businessinsider muss daher ein potenzieller Käufer nur noch rund 1,9 Milliarden an Schulden übernehmen. Zudem soll es dieses Jahr auch geschäftlich besser laufen. Wegen der Pleite der privaten Konkurrentin Jet Airways konnten andere indische Anbieter die Ticketpreise erhöhen. Air India hofft, 2019 erstmals seit Ewigkeiten wieder einen Gewinn zu schreiben.

Mehr zum Thema

Air-India-Hauptsitz: Der Airline steht das Wasser bis zum Hals.

Air India kann sich Ersatzteile nicht mehr leisten

Dreamliner von Air India: Die Fluglinie hat auch Dreamliner geparkt.

Air India und Jet Airways verlieren Flugzeuge

Fallschirmspringer mit Air-India-Flagge: Die Airline versucht zu retten, was zu retten ist.

Air India will Kunstsammlung loswerden

Airbus A320 von Air India: Piloten warnten.

Air India nutzt rentenreife A320 länger

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack