Embraer E2 von KLM: Acht Flieger heben derzeit nicht ab.

TriebwerksinspektionenGroßteil der Embraer E2 von KLM steht am Boden

Von 14 Embraer E195-E2 der niederländischen Airline stehen derzeit mehr als die Hälfte am Boden. Grund sind Probleme mit den Triebwerken von Pratt and Whitney.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Mit einer Flotte von bislang 14 E2-Jets gehört KLM schon jetzt zu den größten Betreibern der neuen Regionalflieger von Embraer. Insgesamt erhält die niederländische Airline mindestens 24 Flugzeuge der E2-Familie. Doch aktuell stehen von den 14 Fliegern, die für die Regionaltochter KLM Cityhopper fliegen, acht am Boden.

Gerade bei ganz neuen Fliegern ist das ungewöhnlich. Teilweise sind die Embraer E195-E2 seit Weihnachten nicht mehr abgehoben, andere seit Mitte Dezember nicht mehr. Zwei Maschinen fliegen bereits seit Herbst nicht mehr. Die E195-E2 mit dem Kennzeichen PH-NXL etwa hob ab 9. Oktober letztmals ab, die PH-NXC sogar bereits am 11. September 2022.

Wie bei den Airbus A220

Laut dem niederländischen Portal Luchtvaartnieuws ist ein Grund für die Inaktivität der Flotte, dass Inspektionen an den Triebwerken der E2 nötig sind, den Pratt & Whitney PW1900. Das Problem ist das gleiche wie beim Airbus A220, der mit den verwandten Triebwerken PW1500 ausgestattet ist.

So wurde etwa erst kürzlich bekannt, dass die Airbus A220 von Air Tanzania derzeit kaum abheben. Die Airline erklärte, man warte auf Reparaturslots für die Triebwerke. Ersatzmotoren waren aufgrund der angespannten Situation bei den Lieferanten des Herstellers nicht verfügbar.

Lufttüchtigkeitsanweisung aus USA

Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA hatte erst kürzlich eine Lufttüchtigkeitsanweisung für die Triebwerke herausgegeben. Anlass ist «eine unkontrollierte Abschaltung von zwei Triebwerken bei der Landung, die aufgrund des Verlusts der Triebwerksleistung und der Hydrauliksysteme zu einer Beeinträchtigung der Bremsleistung führte», heißt es.

Die vorgeschlagene Lufttüchtigkeitsanweisung sieht vor, die Software der elektronischen Triebwerkssteuerung zu aktualisieren. Die FAA gibt allerdings an, dass dies pro Flugzeug lediglich zwei Arbeitsstunden braucht. Sollte das auch bei KLM der Grund für die geparkten Flieger sein, sind also wohl wirklich kaum Slots für Reparaturen verfügbar. Allenfalls spielt da auch Krankheit eine Rolle

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Swiss: Es kam zu zwei Zwischenfällen, bei denen ein Triebwerk ausfiel.

A220 und E2-Jets müssen zur Triebwerksinspektion

Airbus A220-300 von Air Tanzania: Der Flugplan wird ausgedünnt.

Air Tanzania hat Probleme mit den Triebwerken der Airbus A220

Auch KLM besitzt jetzt Embraer E195-E2

Auch KLM besitzt jetzt Embraer E195-E2

ticker-liebherr

Hauptfahrwerke von Embraer E-Jets: Liebherr erweitert die Zusammenarbeit mit Röder

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack