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Ausbau

Germania will Air Berlin beerben

Die deutsche Fluggesellschaft nutzt die Chancen, die sich durch die Auflösung von Air Berlin ergeben. Sie baut in Berlin, Düsseldorf, Nürnberg und Zürich aus.

Germania/Karsten Kießling

Airbus A319 von Germania: Die Fluglinie hat viel vor.

Die Fluggesellschaft spricht es nicht aus. Sie redet lediglich von «aktuellen Marktveränderungen» und «aktuellen Ereignissen». Doch es ist klar, was sie damit meint: Die langsame Auflösung von Air Berlin. Die will Germania für sich nutzen.

Man habe aufgrund der aktuellen Lage beschlossen, «das Flugprogramm zu erweitern und unsere bereits buchbaren Flüge für den kommenden Sommer zu ergänzen», sagt Germania-Geschäftsführer Karsten Balke. Seine Fluggesellschaft baut denn auch just dort aus, wo bisher auch Air Berlin stark war: In Berlin, Düsseldorf, Nürnberg und Zürich. Man wolle sich so als «Alternative im sich neu sortierenden deutschen Luftverkehr» bieten.

Viele neue Destinationen

In Berlin führt Germania wegen einer «erhöhten Nachfrage durch Reiseveranstalter» neben den Flügen von Berlin-Schönefeld künftig auch solche ab Berlin-Tegel durch. Dort wird neu auch ein Flugzeug stationiert. Die Flüge gehen zu den griechischen Inseln und auf die Kanaren. Neu fliegt sie von der deutschen Hauptstadt zudem nach Palma de Mallorca. In Düsseldorf erhöht Germania das Angebot auf die Kanarischen Inseln, nach Griechenland und Portugal.

In Nürnberg verdoppelt die Fluggesellschaft im Sommer 2018 das Angebot nach Palma de Mallorca. Daneben fliegt sie neu nach Thessaloniki und Korfu. In Zürich kommen – durchgeführt durch die Schweizer Schwester Germania Flug – 14 neue Destinationen hinzu.

Neue Flugzeuge geordert

Germania hat vor einem Jahr 25 Airbus A320 Neo bestellt, die ab 2020 ausgeliefert werden. Daneben hat sie sich Optionen auf 15 weitere Exemplare des Flugzeugtyps gesichert. Sie ersetzen alte Flieger, bringen aber auch einen Kapazitätsausbau.



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