Flotte von Airways Aviation: Drei Flugzeuge wurden komplett zerstört, viele beschädigt.

Brandanschlag auf Flugschule in Montpellier – drei Diamond-Trainingsflugzeuge zerstört

Unbekannte haben am Flughafen Montpellier einen Brandanschlag auf die Flugschule Airways Aviation France verübt. Drei Flugzeuge wurden vollständig zerstört, weitere stark beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Sabotage.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren zu Farbanschlägen auf Privatjets oder Störaktionen von Klimaaktivist:innen auf Flughäfen. Es handelt sich dabei um Straftaten, die streng verfolgt werden. In Frankreich gingen Saboteure nun weiter - auch wenn aktuell unklar ist, was ihre Motive sind.

In den frühen Morgenstunden des 20. Mai 2025 kam es am Flughafen Montpellier–Méditerranée zu einem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Flugschule Airways Aviation France, wie diese mitteilt. Unbekannte Täter verschafften sich unbefugt Zugang zu einem gesicherten Vorfeldbereich und versuchten, eine gesamte Flotte von Schulungsflugzeugen in Brand zu setzen.

Keine Personen beim Anschlag verletzt

Bei dem Anschlag wurden drei Diamond DA42 vollständig zerstört. Der restliche Flugzeugpark wurde schwer beschädigt. Das genaue Ausmaß wird derzeit noch ermittelt, so Airways Aviation. Personen wurden nicht verletzt.

Die französischen Behörden haben das betroffene Areal umgehend abgesperrt und behandeln es als Tatort. Die Polizei wertet derzeit Sicherheitsaufnahmen aus, um die Täter zu identifizieren. Zudem wurde ein Spezialermittlungsteam aus Paris entsandt, um die örtlichen Ermittlungen zu unterstützen.

Ermittler gehen von vorsätzlicher Sabotage aus

Angesichts des massiven Sicherheitsverstoßes am Flughafen handelt es sich um ein schwerwiegendes Verbrechen. Die Ermittler gehen von vorsätzlicher Sabotage aus. Die Tat trifft die Flugschule hart. Airways Aviation France rechnet mit erheblichen Auswirkungen auf den Ausbildungsbetrieb. Die Schule zählt laut ihrer Website unter anderem Emirates, Airbus, Transavia, Air Austral, Vietnam Airlines und weitere Fluggesellschaften zu ihren Kundinnen.

Der theoretische Unterricht laufe zwar weiter, doch die Flugschulung ist durch den Verlust eines Großteils der Flotte stark eingeschränkt. Die Unternehmensleitung arbeitet gemeinsam mit dem Mutterkonzern, der Airways Aviation Group, an Notfallmaßnahmen, um den Betrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen.

«Schwerer Schlag»

«Dies ist ein verstörender und inakzeptabler Sabotageakt, der das Herz unserer Luftfahrtgemeinschaft trifft», so Romy Hawatt, Gründer und Vorsitzender der Airways Aviation Group. «Auch wenn wir erleichtert sind, dass niemand verletzt wurde, stellt die Zerstörung unserer Flugzeuge einen schweren Schlag für unser Team dar.»

Mehr zum Thema

Foto vom Flughafen München: Durch Zaun eingedrungen.

Klimaaktivisten kleben sich an Rollfeld in München und Berlin fest

Die Piper Aztec wird mit Farbe besprüht: Die Allgemeine-Luftfahrt-Gemeinschaft sorgt sich um den Versicherungssschutz.

Wer zahlt bei einem Farbanschlag auf ein Privatflugzeug?

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack