In der First-Class-Toilette der Airbus A380 von Lufthansa gibt es ein Urinal - dezent verdeckt von einer Verkleidung.

Urinal über den WolkenAuf diesem Flugzeug-Klo stehen die Männer

Vor einigen Jahren erhofften sich Kabinenausstatter gute Geschäfte mit Bord-Urinalen. Sie sind leichter und kleiner. Bislang fliegen die Pinkelbecken aber nur an wenigen Orten – etwa bei der Lufthansa.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

1834 wurden sie von der Pariser Stadtverwaltung erfunden. Mit dem Aufstellen von Urinalen wollte sie mehr Hygiene und Ordnung auf die Straßen der Metropole bringen. Die französische Neuheit setzte sich global durch. Urinale sind heute auf jedem größeren Männer-Klo Standard. Nur im Flugzeug hat sich die praktische Einrichtung nicht durchgesetzt.

Dabei würden Urinale durchaus Vorteile haben, sie sparen Platz und Gewicht. Dadurch könnten Fluggesellschaften noch mehr Passagiere transportieren. Das sagte man sich auch beim deutschen Kabinenausstatter Diehl. Er stellte 1999 erstmals ein Urinal vor, das in Flugzeugtoiletten eingebaut werden kann. Zuerst war die Nachfrage minimal. 2008 wurde das Produkt neu aufgelegt. Diehl erhoffte sich angesichts steigender Ölpreise ein gutes Geschäft.

Passagiere der First Class sind mehrheitlich männlich

Doch es kam anders. «Das Urinal hat zumindest bislang nicht die Kundenresonanz hervorgebracht, mit der wir ursprünglich gerechnet hatten», sagt ein Sprecher. Bislang fliegt es nur bei einer Fluggesellschaft durch die Luft. Lufthansa ließ in den Toiletten der First Class ihrer Airbus A380 Diehl-Urinale einbauen. «Kundenbefragungen ergaben damals ein Bedürfnis», so eine Sprecherin. Zudem sei der Großteil der First-Passagiere männlich.

Auch andere Hersteller setzen auf Urinale. So stellt die französische Zodiac Aersopace ein Waschbecken her, das mit Urinal kombinierbar ist. Es ist für die Business Class gedacht, die von den Buchungen her mit rund 60 Prozent ebenfalls noch sehr männlich ist. Der große Erfolg wurde auch das französische Produkt noch nicht. Die Tradition gemischter Toiletten auf Flugzeugen ist stark. Der sinkende Ölpreis wirkt für die Hersteller wie zusätzlicher Gegenwind.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie die Urinale eingebaut aussehen.

Mehr zum Thema

Economy und Business Class: In beiden gibt es manchmal viel Unrat.

Wenn Fluggäste ihren Sitz wie eine Müllhalde hinterlassen

Business-Class-Sitz Recaro R7: Mit echtem Stein von F List.

Österreichische Firma will Airlines von Stein und Holz in Premium-Kabinen überzeugen

Boeing 787-9 von Air New Zealand: Das Flugzeug wird in Singapur umgebaut.

Air New Zealand frischt komplette Boeing-787-9-Flotte auf

Airbus A321 Ceo von Condor: Bei etlichen A321 Ceo und A320 Ceo wird ...

Condor trennt Klassen auch in älteren Airbus A320 und A321

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack