In der First-Class-Toilette der Airbus A380 von Lufthansa gibt es ein Urinal - dezent verdeckt von einer Verkleidung.

Urinal über den WolkenAuf diesem Flugzeug-Klo stehen die Männer

Vor einigen Jahren erhofften sich Kabinenausstatter gute Geschäfte mit Bord-Urinalen. Sie sind leichter und kleiner. Bislang fliegen die Pinkelbecken aber nur an wenigen Orten – etwa bei der Lufthansa.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

1834 wurden sie von der Pariser Stadtverwaltung erfunden. Mit dem Aufstellen von Urinalen wollte sie mehr Hygiene und Ordnung auf die Straßen der Metropole bringen. Die französische Neuheit setzte sich global durch. Urinale sind heute auf jedem größeren Männer-Klo Standard. Nur im Flugzeug hat sich die praktische Einrichtung nicht durchgesetzt.

Dabei würden Urinale durchaus Vorteile haben, sie sparen Platz und Gewicht. Dadurch könnten Fluggesellschaften noch mehr Passagiere transportieren. Das sagte man sich auch beim deutschen Kabinenausstatter Diehl. Er stellte 1999 erstmals ein Urinal vor, das in Flugzeugtoiletten eingebaut werden kann. Zuerst war die Nachfrage minimal. 2008 wurde das Produkt neu aufgelegt. Diehl erhoffte sich angesichts steigender Ölpreise ein gutes Geschäft.

Passagiere der First Class sind mehrheitlich männlich

Doch es kam anders. «Das Urinal hat zumindest bislang nicht die Kundenresonanz hervorgebracht, mit der wir ursprünglich gerechnet hatten», sagt ein Sprecher. Bislang fliegt es nur bei einer Fluggesellschaft durch die Luft. Lufthansa ließ in den Toiletten der First Class ihrer Airbus A380 Diehl-Urinale einbauen. «Kundenbefragungen ergaben damals ein Bedürfnis», so eine Sprecherin. Zudem sei der Großteil der First-Passagiere männlich.

Auch andere Hersteller setzen auf Urinale. So stellt die französische Zodiac Aersopace ein Waschbecken her, das mit Urinal kombinierbar ist. Es ist für die Business Class gedacht, die von den Buchungen her mit rund 60 Prozent ebenfalls noch sehr männlich ist. Der große Erfolg wurde auch das französische Produkt noch nicht. Die Tradition gemischter Toiletten auf Flugzeugen ist stark. Der sinkende Ölpreis wirkt für die Hersteller wie zusätzlicher Gegenwind.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie die Urinale eingebaut aussehen.

Mehr zum Thema

kabine muell

Wenn Fluggäste ihren Sitz wie eine Müllhalde hinterlassen

latam neue business class recaro r7 flist stein 03

Österreichische Firma will Airlines von Stein und Holz in Premium-Kabinen überzeugen

Boeing 787-9 von Air New Zealand: Das Flugzeug wird in Singapur umgebaut.

Air New Zealand frischt komplette Boeing-787-9-Flotte auf

Airbus A321 Ceo von Condor: Bei etlichen A321 Ceo und A320 Ceo wird ...

Condor trennt Klassen auch in älteren Airbus A320 und A321

Video

evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack
houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack