UPS: Ausmusterung der MD-11-Flotte abgeschlossen
So verkündete das Unternehmen im Rahmen seiner aktuellen Quartalszahlen: «Im Hinblick auf die MD-11 beschleunigte UPS seine Flottenmodernisierungspläne und schloss die Ausmusterung seiner MD-11-Flotte im vierten Quartal 2025 ab.» Die Abschreibung der Jets bringe eine finanzielle Belastung in Höhe von 137 Millionen Dollar (114 Millionen Euro).
Im Gespräch mit Analysten sagte UPS-Finanzchef Brian Dykes, um die weggefallene Kapazität der MD-11 zu ersetzen, seien im vierten Quartal Leasingkosten in Höhe von rund 50 Millionen Dollar angefallen. «Im Jahr 2026 werden sie sich voraussichtlich verdoppeln», sagte Dykes, wobei 90 Prozent dieser Kosten aufs erste Halbjahr entfallen würden.
Das ist der Zeitplan von UPS für neue Boeing 767
Dann will UPS die Kapazitätslücken mit neuen Boeing 767 F füllen. «In den nächsten fünfzehn Monaten erwarten wir die Auslieferung von 18 neuen Boeing 767, 15 davon voraussichtlich noch in diesem Jahr», so Dykes. Fünf sollen im ersten Halbjahr 2026 eintreffen, zehn im zweiten Halbjahr. Die übrigen drei folgen dann im Jahr 2027.
In der Zeit vor dem Unglück, das Anfang November geschah, hatte UPS offiziell noch 27 MD-11 in der Flotte. Jedoch verließen davon Ende Oktober drei eh den Betrieb. Der Unglücksjet wurde zudem komplett zerstört. Somit gehörten zuletzt noch rund 23 MD-11 zur Flotte.
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