Airbus A350-1000: Mehr als 300 Exemplare bestellt.

Lufthansa könnte dabei seinVon Qatar bis Qantas: Welche Airlines am stärksten auf den Airbus A350-1000 setzen

Qantas wartet sehnlichst auf ihre Airbus A350-1000 und Lufthansa könnte ihre Bestellung für den Flieger deutlich aufstocken. Wer sind die größten Kunden der größeren A350-Variante? Alle Käufer in der Übersicht.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im Dezember 2016 nahm Lufthansa ihren ersten Airbus A350-900 in Empfang. Im Monat zuvor hatte der Hersteller gerade den Erstflug der längeren Variante A350-1000 absolviert. Doch an ihr zeigte der deutsche Luftfahrtkonzern lange kein Interesse, hatte er doch im Jahr 2013 - zusammen mit den A350-900 - als neues großes Modell die Boeing 777 X bestellt.

Doch Boeings Jet mit einklappbaren Flügelspitzen ist bis heute nicht da und Anfang 2023 änderte Lufthansa ihre Meinung zum A350-1000 - sie bestellte zehn Exemplare. Kurz vor Weihnachten 2024 erhöhte sie die Bestellung um weitere fünf der Flugzeuge.

Lufthansa hält viele A350-1000-Optionen

Die nun 15 fest bestellten A350-1000 sollen zwischen 2026 und 2030 ankommen. Lufthansas Jahresbericht 2024 zeigt zudem: Der Konzern hält Optionen für bis zu 25 weitere der Langstreckenflieger.

Der A350-1000 ist nicht nur länger als der A350-900 (73,79 gegenüber 66,80 Meter). Sein Hauptfahrwerk hat auch beidseitig je zwei Räder mehr (sechs gegenüber vier).

Airbus A350-1000 von British Airways: Mehr Räder als der A350-900.

Die Unterschiede zum Airbus A350-900

Der A350-1000 fasst maximal 480 Fluggäste, der A350-900 höchstens 440. Angetrieben wird die größere Variante des Flugzeuges vom Triebwerk Rolls Royce Trent XWB-97 (mit dem Emirates hadert), die kleinere Variante vom Trent XWB-84.

Bleibt Lufthansa bei ihren 15 bestellten Flugzeugen, wird sie nicht zu den wirklich großen A350-1000-Betreiberinnen gehören. Stockt sie über die Optionen auf 40 Exemplare auf, sieht das anders aus.

Rund 300 Exemplare bisher bestellt

Insgesamt hat Airbus bis Ende März 2025 Bestellungen für 317 A350-1000 erhalten und davon schon 95 ausgeliefert. Von den 317 waren allerdings acht für Latam vorgesehen, die ihre A350-900 schon ausgemustert hat und die A350-1000 nicht mehr nehmen wird.

Zum Vergleich: Für den A350-900 konnte der Hersteller Aufträge für insgesamt 1001 Exemplare einsammeln, für den Frachter A350 F (der auf dem A350-1000 basiert) Bestellungen für 63 Flugzeuge.

Die größten Käufer des Airbus A350-1000

Die eher kleinen A350-1000-Bestellungen kommen von Air Caraibes (4 bestellt / 4 erhalten), Ethiopian Airlines (4/3), Virgin Atlantic (6/6), einem anonymen Kunden (6/0), Air Lease Corporation (8/8), Starlux Airlines (8/0) und Philippine Airlines (9/0). Von den acht A350-1000 der Leasingfirma Air Lease Corporation werden zwei von French Bee betrieben und sechs von Virgin Atlantic, die somit insgesamt auf zwölf der Flugzeuge kommt.

Schon zweistellig sind die Orders von Air France KLM (11/0), Japan Airlines (13/9), Lufthansa (15/0), Turkish Airlines (15/0), British Airways (18/18) und Cathay Pacific (18/18). Die kürzlich verkündete Bestellung von China Airlines über zehn Flugzeuge hat es noch nicht ins Orderbuch des europäischen Flugzeugbauers geschafft.

Qatar Airways zog Order zeitweilig zurück

Die großen Aufträge für 20 oder mehr A350-1000 kommen von Delta Air Lines (20/0), Etihad (20/5), Eva Air (24/0), Qantas (24/0), Air India (25/0), Korean Air (27/0) und Qatar Airways (42/24).

Airbus A350-1000 von Qatar Airways: Niemand hat mehr bestellt.

Besondere Bedeutung hat einerseits der Auftrag von Qatar Airways. Denn die staatliche Fluggesellschaft Katars ist nicht nur die Erstkundin und hält die mit Abstand größte Bestellung. Sie überwarf sich ab 2021 in einem Streit über Lackschäden mit Airbus und zog ihre restliche Bestellung zurück, bevor es Anfang 2023 eine Einigung gab und der Auftrag wieder im Orderbuch erschien.

Ultra-Langstrecken-Variante für Qantas

Ebenfalls wichtig ist die A350-1000 Bestellung von Qantas. Die australische Fluglinie wird nämlich eine ULR-Variante (Ultra Long Range) erhalten, um damit ihr Project Sunrise umzusetzen und Strecken wie Sydney- London und Sydney - New York zu fliegen.

Mehr zum Thema

Ein Sitz der Delta One Suite im A350-1000 als Bettmodus mit Decke

Delta Air Lines kündigt nächste Generation ihrer Suite an

starlux airbus a350 1000 gold 05

Airbus A350-1000: Starlux Airlines zeigt nach silberner auch goldene Speziallackierung

Erstes Bild: Airbus A350-1000 mit Lufthansa-Leitwerk.

Erster Airbus A350-1000 von Lufthansa in Toulouse gesichtet

starlux airlines airbus a350 1000 airsorayama 01

Starlux Airlines zeigt Airbus A350-1000 in edler Speziallackierung

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg