Airbus A350-1000, hier bei der Dubai Airshow 2023: Überzeugt er nun auch Emirates?

Nächste WocheBestellt Emirates bei der Dubai Airshow den Airbus A350-1000?

Kommende Woche findet die Dubai Airshow 2025 statt. Zu den wichtigen Themen werden die Verspätungen der Boeing 777-9 und der Flottenmix von Emirates zählen. Ein Ausblick auf mögliche Bestellungen.

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Vom 17. bis 21. November findet am Flughafen Dubai-World Central die Dubai Airshow 2025 statt. Auch wenn sie nicht so groß ist wie die Messen in Le Bourget und Farnborough, gibt es auch im Emirat immer wieder wichtige Flugzeugbestellungen. In erster Linie kommen diese von Airlines aus der Region. Dennoch bestellte zum Beispiel auch Indigo Partners auf der Dubai Airshow 2017 bei Airbus 430 Jets der A320-Neo-Familie und 2021 nochmals 255 weitere. 2023 orderte Sun Express bis zu 90 Boeing 737 Max.

Zur Ausgangslage für die aktuelle Dubai Airshow betont das Luftfahrtanalyse-Unternehmen IBA, dass es dieses Jahr schon viele Flugzeugbestellungen gab, auch aus der Region. Beispielsweise vom saudischen Leasingunternehmen Avilease (25 Airbus A320 Neo, zwölf A350 F, zehn Boeing 737 Max 8), von Gulf Air (18 Boeing 787) oder von Riyadh Air (25 A350-1000).

Welche Fluglinien bei der Dubai Airshow Jets bestellen könnten

Insgesamt rechnet IBA mit Aufträgen für mehr als 300 Flugzeuge auf der Dubai Airshow 2025 - einschließlich fester Verträge, Absichtserklärungen und Optionen, jedoch ohne Umwandlungen bestehender Aufträge. Dazu halten die Analysten fest: «Saudia, Flydubai, Pegasus, Flynas, Air Arabia und Sun Express sind bereits gut aufgestellt. Oman Air, Gulf Air, Royal Air Maroc, Egypt Air und Etihad könnten noch zusätzliche Bestellungen tätigen, um Flottenwachstum und -erneuerung abzudecken.» Außerdem könnte Turkish Airlines ihre Absichtserklärung für 150 Boeing 737 Max zum festen Vertrag machen.

Doch «im Mittelpunkt der Messe dürften Boeings erneute Verzögerung des 777X-Programms und mögliche Änderungen bei Emirates’ Flottenstrategie stehen», schreibt IBA. «Der Nahe Osten hält derzeit 65 Prozent des weltweiten Auftragsbestands für die 777-9, 777-8 und 777-8F», hält das Unternehmen fest und führt an: Emirates mit 205 bestellten Flugzeugen, Qatar Airways mit zwölf sowie Etihad, Ethiopian, Air India, Silk Way als weitere Kunden.

«Ein großer Auftrag für A350-1000 gilt als wahrscheinlich»

Aufgrund der Verspätung der 777-9 bis ins Jahr 2027 könnte Emirates laut IBA-Einschätzung ihre Flottenplanung anpassen, besonders bei der Mischung zwischen Airbus A350 und Boeing 787. Aktuell hält Emirates Orders für: 170 × 777-9, 35 × 777-8, 15 × 787-8, 15 × 787-10, 52 × A350-900.

«Ein großer Auftrag für A350-1000 als Ersatz für ältere 777-300 ER gilt als wahrscheinlich, obwohl Bedenken zur Triebwerkszuverlässigkeit bestehen», schreibt IBA mit Blick auf Emirates. «Eine Neubewertung der Flottenstrategie könnte folgen - mit A350-1000 als Ersatz für 777-8 und Anpassungen in der 787-Bestellung (mehr -9 oder -10).»

Gehen Embraer und Comac leer aus bei der Dubai Airshow?

Nennenswerte Bestellungen bei anderen Herstellern wie Embraer oder Comac erwarten die IBA-Analysten nicht, abgesehen von Privat- oder Militärflugzeugen.

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