Airbus A321 XLR in den Farben von United: Unterwegs zwischen USA und Europa.

Bestellung von 50 JetsUnited ersetzt Boeing 757 mit Airbus A321 XLR

Die amerikanische Fluggesellschaft setzt auf Airbus: Sie bestellt 50 A321 XLR. Mit ihnen will United Airlines europäische Ziele ansteuern - auch neue.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Chefs von United Airlines zeigten sich sehr angetan von den ersten Konzeptstudien zum New Middle of the Market Airplane NMA. Sie erachteten das von Boeing angedachte neue Flugzeug, das in der Branche bereits den Spitznamen 797 bekommen hat, als guten Ersatz für die ältesten ihrer 757 und 767. Doch dann kam die Krise mit der 737 Max und der Hersteller musste das Projekt auf Eis legen.

Offenbar will United inzwischen nicht mehr auf eine mögliche Boeing 797 warten. Denn die Fluggesellschaft bestellte jetzt fest bei Airbus. Sie kauft 50 Airbus A321 XLR, wie sie am Dienstagabend Ortszeit (3. Dezember) bekannt gab. Die ersten Maschinen sollen noch 2024 geliefert werden und kurz danach auf Auslandsstrecken unterwegs sein.

Einsatzort Newark und Washington

Mit den Airbus A321 XLR hat United ein klares Ziel. Sie sollen ältere, ineffizientere Flugzeuge ersetzen, die heute zwischen «einigen der wichtigsten Städte in unserem Interkontinental-Netz» unterwegs sind, wie Kommerzchef Andrew Nocella erklärt. Geplant sind aber auch neue Verbindungen zwischen den beiden Ostküsten-Drehkreuzen New York-Newark und Washington und Städten in Europa.

Mit den Airbus A321 XLR ersetzt United ihre 53 Boeing 757-200, die derzeit durchschnittlich 23 Jahre alt sind. Sie fliegen beispielsweise zwischen Washington und London-Heathrow oder Madrid. Von Newark steuern sie unter anderem Stockholm an.

Airbus A350 erst später

Womit United die ebenfalls rund 23-jährigen 38 Boeing 767-300 sowie die 21 Boeing 757-300 (im Schnitt 17 Jahre alt) und 16 Boeing 767-400 (18 Jahre) ersetzen wird, steht noch nicht abschließend fest. Allerdings bedarf es dazu nicht unbedingt einer neuen Bestellung. Denn die Fluggesellschaft hat noch Orders für 100 Boeing 737 Max 10 und 18 Boeing 787 offen.

Neben dem großen Erfolg für Airbus gibt es allerdings auch einen kleinen Wermutstropfen. United Airlines verschiebt die Lieferung ihrer Airbus A350 von 2022 auf 2027. Die Fluggesellschaft nennt «eine bessere Anpassung an die Flottenbedürfnisse» als Grund. Für den Hersteller ist das deshalb ärgerlich, weil ein Großteil des Kaufpreises bei der Übergabe eines Fliegers fällig wird. United hat insgesamt 45 A350 bestellt.

Mehr zum Thema

Boeing 757 von United: Wird mittelfristig ersetzt.

United hat Interesse an der Boeing 797

Boeing 767 von United: Neue Exemplare gibts wohl nicht mehr.

Boeing holt Passagier-767 nicht aus Mottenkiste

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack