Kampfjets vorne, Sukhoi Superjet im Hintergrund: Alles rückt zusammen.

Zivil und militärischRusslands Flugzeugbauer verschmelzen weiter

Sukhoi, Tupolev, Ilyushin und Co. gehören jetzt schon dem staatlich kontrollierten Konsortium UAC an. Künftig wachsen die Flugzeugbauer operativ noch weiter zusammen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bereits jetzt gehören alle wichtigen russischen Flugzeughersteller und -marken zum Luftfahrtkonsortium UAC. Der staatliche Technologie- und Rüstungskonzern Rostec, der UAC kontrolliert, will den Flugzeugbau nun aber auch auf operativer Ebene noch weiter zusammenführen. Er kündigt an, dass dazu in Moskau zwei Zentren entstehen.

Zum einen sollen von einer neuen Managementzentrale aus alle zivilen und militärischen Flugzeugprogramme gesteuert werden von Sukhoi über MiG zu Tupolev, Ilyushin und Irkut. In einer zweiten Zentrale sollen die Hersteller bei der Flugzeugentwicklung kooperieren, während sie dennoch als eigenständige Marken mit eigenen Ingenieuren erhalten bleiben.

Kosten sollen sinken

Rostec erklärte, Ziel des Umbaus sei es, die Kosten bei UAC zu drücken, welche nicht direkt in die Produktion fließen würden, also etwa bei Administration und Entwicklung. So will man Schulden abbauen und finanziell stabiler werden. Auch sollen russische Flugzeuge durch die engere Zusammenarbeit laut Rostec konkurrenzfähiger werden.

Die neue Struktur soll über mehrere Jahre eingeführt werden. Welche Folgen sie im Detail mit sich bringt, etwa für verschiedene Produktionsstandorte, wird noch ausgearbeitet.

Mehr zum Thema

Erster Airbus A350 von Aeroflot: Trägt das KennzeichenVQ-BFY und ist in Bermuda registriert.

Russland will ausländische Kennzeichen verbieten

Superjet von Rossiya Airlines: Die Tochter übernimmt die Flieger von Aeroflot.

Rossiya gibt Schub bei der Einflottung der Superjets

Aviadvigatel PD-14: Das neue russische Triebwerk ist an einem MS-21-Testflieger verbaut ...

Das russische Puzzlestück namens PD-14

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin