Kampfjets vorne, Sukhoi Superjet im Hintergrund: Alles rückt zusammen.

Zivil und militärischRusslands Flugzeugbauer verschmelzen weiter

Sukhoi, Tupolev, Ilyushin und Co. gehören jetzt schon dem staatlich kontrollierten Konsortium UAC an. Künftig wachsen die Flugzeugbauer operativ noch weiter zusammen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bereits jetzt gehören alle wichtigen russischen Flugzeughersteller und -marken zum Luftfahrtkonsortium UAC. Der staatliche Technologie- und Rüstungskonzern Rostec, der UAC kontrolliert, will den Flugzeugbau nun aber auch auf operativer Ebene noch weiter zusammenführen. Er kündigt an, dass dazu in Moskau zwei Zentren entstehen.

Zum einen sollen von einer neuen Managementzentrale aus alle zivilen und militärischen Flugzeugprogramme gesteuert werden von Sukhoi über MiG zu Tupolev, Ilyushin und Irkut. In einer zweiten Zentrale sollen die Hersteller bei der Flugzeugentwicklung kooperieren, während sie dennoch als eigenständige Marken mit eigenen Ingenieuren erhalten bleiben.

Kosten sollen sinken

Rostec erklärte, Ziel des Umbaus sei es, die Kosten bei UAC zu drücken, welche nicht direkt in die Produktion fließen würden, also etwa bei Administration und Entwicklung. So will man Schulden abbauen und finanziell stabiler werden. Auch sollen russische Flugzeuge durch die engere Zusammenarbeit laut Rostec konkurrenzfähiger werden.

Die neue Struktur soll über mehrere Jahre eingeführt werden. Welche Folgen sie im Detail mit sich bringt, etwa für verschiedene Produktionsstandorte, wird noch ausgearbeitet.

Mehr zum Thema

Erster Airbus A350 von Aeroflot: Trägt das KennzeichenVQ-BFY und ist in Bermuda registriert.

Russland will ausländische Kennzeichen verbieten

Superjet von Rossiya Airlines: Die Tochter übernimmt die Flieger von Aeroflot.

Rossiya gibt Schub bei der Einflottung der Superjets

Aviadvigatel PD-14: Das neue russische Triebwerk ist an einem MS-21-Testflieger verbaut ...

Das russische Puzzlestück namens PD-14

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack