So sieht sie aus: Die Übergangs-Air-Force-One.

Jumbo-JetNun ist die geschenkte Boeing 747-8 aus Katar bereit für den Einsatz als Air Force One

Sie kam als umstrittenes Geschenk aus Katar, bald wird sie den Präsidenten der USA befördern: Die weiß-rot-blaue Boeing 747-8 ist an die U.S. Air Force übergeben worden und absolviert nun noch die allerletzten Tests.

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Die beiden Boeing 747-200, die dem Präsidenten der USA als Air Force One dienen, tragen die Bezeichnung VC-25A. Ablösen werden sie zwei 747-8, die Boeing aktuell zu künftigen Präsidentenfliegern umbaut. Sie werden VC-25B genannt. Und die Boeing 747-8, die Katar den USA geschenkt hat, und die eine der 747-200 übergangsweise ablöst, nennt die U.S. Air Force VC-25B Bridge aircraft, also Überbrückungsflugzeug.

Dieses Flugzeug ist jetzt bei der Presidential Airlift Group auf der Joint Base Andrews eingetroffen und beginnt mit den letzten Tests. «Unmittelbar nach Erhalt der neuen rot-weiß-blauen Lackierung und der abschließenden behördlichen Modifikationen wurde das Flugzeug in Dienst gestellt», teilt die Air Force mit.

Jetzt wird die Einsatzfähigkeit der Boeing 747-8 geprüft

«Die Auslieferung des Bridge-Flugzeugs erfüllt die dringende Notwendigkeit, die alternde VC-25A-Flotte zu entlasten – angesichts immer längerer Wartungszyklen». Man sichere so «die Kontinuität des Lufttransports für den Präsidenten, bis die langfristig geplante Boeing VC-25B in Dienst gestellt wird.» Der Jumbo-Jet trägt eine Lackierung in Weiß, Rot und Dunkelblau.

Sie trägt bisher die Kennung N7478D, ein militärisches Kennzeichen ist noch nicht zu sehen.

Bei den Inbetriebnahme-Flügen wird die Einsatzfähigkeit des umgebauten Flugzeuges getestet - alle Systeme werden bewertet, kalibriert und validiert. Danach wird es offiziell in die aktive Flotte für den Transport von Spitzenpolitikern aufgenommen.

Eine Boeing 747-200 ist keine Air Force One mehr

Zu den Details der Sicherheits- und Verteidigungsausstattung, die das Flugzeug erhalten hat, äußert sich die Air Force nicht. Sie schreibt: «Bei Sicherheit, Schutz und missionskritischer Kommunikation wurden keinerlei Risiken eingegangen.» Sie gesteht aber auch ein: «Das Team traf jedoch Abwägungen bei einigen der seltener genutzten Missionsfunktionen, die Boeing für den Betrieb in den kommenden 40 Jahren bereitstellen muss.»

Kurz vor der Ankunft der Übergangs-Air-Force-One hatte eine der beiden Boeing 747-200 ihren letzten Einsatz als Air Force One absolviert.

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