So sieht sie aus: Die Übergangs-Air-Force-One.

Jumbo-JetNun ist die geschenkte Boeing 747-8 aus Katar bereit für den Einsatz als Air Force One

Sie kam als umstrittenes Geschenk aus Katar, bald wird sie den Präsidenten der USA befördern: Die weiß-rot-blaue Boeing 747-8 ist an die U.S. Air Force übergeben worden und absolviert nun noch die allerletzten Tests.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die beiden Boeing 747-200, die dem Präsidenten der USA als Air Force One dienen, tragen die Bezeichnung VC-25A. Ablösen werden sie zwei 747-8, die Boeing aktuell zu künftigen Präsidentenfliegern umbaut. Sie werden VC-25B genannt. Und die Boeing 747-8, die Katar den USA geschenkt hat, und die eine der 747-200 übergangsweise ablöst, nennt die U.S. Air Force VC-25B Bridge aircraft, also Überbrückungsflugzeug.

Dieses Flugzeug ist jetzt bei der Presidential Airlift Group auf der Joint Base Andrews eingetroffen und beginnt mit den letzten Tests. «Unmittelbar nach Erhalt der neuen rot-weiß-blauen Lackierung und der abschließenden behördlichen Modifikationen wurde das Flugzeug in Dienst gestellt», teilt die Air Force mit.

Jetzt wird die Einsatzfähigkeit der Boeing 747-8 geprüft

«Die Auslieferung des Bridge-Flugzeugs erfüllt die dringende Notwendigkeit, die alternde VC-25A-Flotte zu entlasten – angesichts immer längerer Wartungszyklen». Man sichere so «die Kontinuität des Lufttransports für den Präsidenten, bis die langfristig geplante Boeing VC-25B in Dienst gestellt wird.» Der Jumbo-Jet trägt eine Lackierung in Weiß, Rot und Dunkelblau.

Sie trägt bisher die Kennung N7478D, ein militärisches Kennzeichen ist noch nicht zu sehen.

Bei den Inbetriebnahme-Flügen wird die Einsatzfähigkeit des umgebauten Flugzeuges getestet - alle Systeme werden bewertet, kalibriert und validiert. Danach wird es offiziell in die aktive Flotte für den Transport von Spitzenpolitikern aufgenommen.

Eine Boeing 747-200 ist keine Air Force One mehr

Zu den Details der Sicherheits- und Verteidigungsausstattung, die das Flugzeug erhalten hat, äußert sich die Air Force nicht. Sie schreibt: «Bei Sicherheit, Schutz und missionskritischer Kommunikation wurden keinerlei Risiken eingegangen.» Sie gesteht aber auch ein: «Das Team traf jedoch Abwägungen bei einigen der seltener genutzten Missionsfunktionen, die Boeing für den Betrieb in den kommenden 40 Jahren bereitstellen muss.»

Kurz vor der Ankunft der Übergangs-Air-Force-One hatte eine der beiden Boeing 747-200 ihren letzten Einsatz als Air Force One absolviert.

Mehr zum Thema

ticker-air-force-one

Donald Trump wechselte in Cateringwagen heimlich die Air Force One

Air Force One aus Katar: Muss nachgerüstet werden.

Nach Einsatz der alten Air Force One: Trump lässt Boeing 747-8 aus Katar nachrüsten

Air Force One: Ein kostspieliger Auftrag.

Neue Air Force One wird für Boeing noch teurer

Donald Trump vor der alten Air Force One: Sie musste noch einmal los.

Alte Air Force One muss wegen Iran-Krieg nochmal ran

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies