Offiziell wurde der Flugzeugwechsel nicht mit Sicherheitsbedenken begründet. Medien berichteten jedoch, dass die ältere Air Force One über weiterreichende Schutzsysteme verfüge. Trump selbst sprach später von einem möglicherweise «gefährlichen Flug», bestritt aber, dass Sicherheitsbedenken ausschlaggebend gewesen seien.
Trump kündigt Nachrüstung der Air Force One aus Katar an
Nun deutet der Präsident selbst an, dass die Boeing 747-8 noch nicht über alle gewünschten Fähigkeiten verfügt. Nach seiner Rückkehr vom WM-Finale in New Jersey sagte Trump, das Flugzeug werde in etwa einem Monat erneut außer Dienst gestellt und anschließend «maxed out» sein. Welche Systeme nachgerüstet werden sollen, sagte er nicht. Auch das Weiße Haus äußerte sich dazu zunächst nicht.
Die Aussage gilt als weiterer Hinweis darauf, dass die Übergangsmaschine noch nicht den Ausrüstungsstand der bisherigen Präsidentenflugzeuge erreicht. Die beiden VC-25A verfügen unter anderem über umfassende Schutzsysteme und wurden von Beginn an speziell für den Einsatz als Präsidentenflugzeuge gebaut. Die Boeing 747-8 aus Katar wurde dagegen in vergleichsweise kurzer Zeit für ihre neue Aufgabe umgerüstet.
Seit Herbst wurde die katarische Boeing 747-8 zur Air Force One umgebaut
Der Umbau des rund 14 Jahre alten Jumbo-Jets begann im vergangenen Herbst in Texas und soll nach Schätzungen der US Air Force rund 400 Millionen Dollar kosten. Die Maschine dient allerdings nur als Übergangslösung. Langfristig sollen zwei neu gebaute VC-25B auf Basis der Boeing 747-8 die inzwischen mehr als 35 Jahre alten Präsidentenflugzeuge ersetzen.
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