Embraer E190-E2 in den Farben von J-Air: Japan Airlines setzt für die Regionaltochter auf den brasilianischen Regionaljet.

Keine Airbus A220Japan Airlines entscheidet sich gegen Airbus A220 und für Embraer E2

Airbus A220 oder Embraer E2? Japan Airlines JAL hat sich bei der Erneuerung ihrer Regionalflotte entschieden. Für ihre Tochter J-Air bestellt sie bis zu 26 Embraer E190-E2. Ausschlaggebend sind unter anderem niedrigere Betriebs- und Wartungskosten sowie die veränderte Nachfrage auf Japans Inlandstrecken.

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Es ist momentan die Frage, die sich viele Fluggesellschaften stellen, die ihre Regionalflotte erneuern wollen. Airbus A220 oder Embraer E2? Beide Flugzeuge haben ihre Vorteile. Und die Antwort hängt stark davon ab, wie man sie einsetzen will. Der A220 punktet bei Kabine, Reichweite, Verkaufszahlen und der Marktmacht von Airbus. Die E2 punktet laut bei Gewicht, Betriebs- und Wartungskosten und Lärmemissionen.

Auch Japan Airlines brütete über der Frage und hat sie jetzt beantwortet. Die Fluggesellschaft bestellt für ihre Regionaltochter J-Air bis zu 26 Embraer E190-E2. Zehn Flieger ordert sie fest, für weitere 16 Exemplare sicherte sie sich Optionen. Die ersten Auslieferungen sollen im Geschäftsjahr 2029 starten.

Inaldnstsrecken sind in Japan schwierig geworden

Auch Konkurrentin ANA All Nippon Airways wählte bereits die Embraer E190-E2. Sie ersetzt damit größere Flugzeuge auf Inlandstrecken - weil es diese angesichts der schrumpfenden Bevölkerung Japans nicht mehr braucht. Der inländische Markt durchlebe starke Veränderungen, so auch Japan Airlines JAL. Man erlebe eine rückläufige Nachfrage seitens der Geschäftskunden, langfristige demografische Veränderungen sowie steigende Kosten aufgrund von Inflation und Währungsschwankungen.

Darauf sei die Embraer E2 die richtige Antwort, so die Fluglinie. Sie biete eine «erhebliche Verbesserung bei der Treibstoffeffizienz und eine deutliche Reduzierung der CO₂-Emissionen». Darüber hinaus sorgen deutlich reduzierte Lärmpegel für ein angenehmes Reiseerlebnis der Passagiere und mindern gleichzeitig die Umweltbelastung für die Anwohnenden in der Umgebung der Flughäfen. Zudem sei der Flieger «außergewöhnlich zuverlässig und verursache dank Langlebigkeit niedrigere Gesamtwartungskosten.

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