Auch Japan Airlines brütete über der Frage und hat sie jetzt beantwortet. Die Fluggesellschaft bestellt für ihre Regionaltochter J-Air bis zu 26 Embraer E190-E2. Zehn Flieger ordert sie fest, für weitere 16 Exemplare sicherte sie sich Optionen. Die ersten Auslieferungen sollen im Geschäftsjahr 2029 starten.
Inaldnstsrecken sind in Japan schwierig geworden
Auch Konkurrentin ANA All Nippon Airways wählte bereits die Embraer E190-E2. Sie ersetzt damit größere Flugzeuge auf Inlandstrecken - weil es diese angesichts der schrumpfenden Bevölkerung Japans nicht mehr braucht. Der inländische Markt durchlebe starke Veränderungen, so auch Japan Airlines JAL. Man erlebe eine rückläufige Nachfrage seitens der Geschäftskunden, langfristige demografische Veränderungen sowie steigende Kosten aufgrund von Inflation und Währungsschwankungen.
Darauf sei die Embraer E2 die richtige Antwort, so die Fluglinie. Sie biete eine «erhebliche Verbesserung bei der Treibstoffeffizienz und eine deutliche Reduzierung der CO₂-Emissionen». Darüber hinaus sorgen deutlich reduzierte Lärmpegel für ein angenehmes Reiseerlebnis der Passagiere und mindern gleichzeitig die Umweltbelastung für die Anwohnenden in der Umgebung der Flughäfen. Zudem sei der Flieger «außergewöhnlich zuverlässig und verursache dank Langlebigkeit niedrigere Gesamtwartungskosten.