Im Januar 1994 übernahm Korean Air mit der HL7489 ihre dreizehnte Boeing 747-400. Sie absolvierte in 20 Jahren insgesamt 13.842 Flüge und mehr als 86.000 Flugstunden, bevor sie 2014 ausgemustert und an Boeing zurückgegeben wurde. Der Flugzeugbauer schickte das Flugzeug anschließend zum Pinal Airpark in Arizona, einem der weltgrößten Flugzeugfriedhöfe.
Boeing 747 wird Herzstück des California Science Center
Im Februar 2025 wurde die Totenruhe gestört. Arbeiter trennten den vorderen Rumpfabschnitt vom Rest ab und transportierten ihn nach Los Angeles. Mittlerweile wieder im aktuellen Look von Korean Air ist der Rumpf der Boeing 747 einschließlich Ober- und Hauptdeck, Frachtraum und Fahrwerk das neue Herzstück eines Erweiterungsbaus der Luft- und Raumfahrtabteilung des California Science Center, einem staatlich betriebenen Wissenschaftsmuseum in Los Angeles.
Im Inneren des Rumpfes erwartet die Besucher ein interaktives Erlebnis: In einem Bordkino können sie einen simulierten Flug von Los Angeles nach Seoul verfolgen, in einem Windkanal-Labor die Kräfte des Auftriebs erforschen und im Bereich Design a Plane lernen, wie Flugzeuge für unterschiedliche Einsatzzwecke konstruiert werden. Korean Air betont mit dem Flugzeug die nächste Generation von Piloten und Ingenieuren inspirieren zu wollen.
Eröffnungstermin noch unbekannt
Neben der Boeing 747 sollen im Erweiterungsbau rund 20 weitere Flugzeuge ausgestellt werden. Ein Eröffnungstermin wurde noch nicht genannt.
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