Die südkoreanische Fluggesellschaft will künftig keine lebenden Hähne mehr in die Philippinen transportieren. Hintergrund sind Ermittlungen von Tierschutzorganisationen wie Animal Wellness Action und Center for a Humane Economy, die auf ein Netzwerk zum Schmuggel von Tieren für illegale Hahnenkämpfe hingewiesen hatten. Den Berichten zufolge wurden jährlich zehntausende Tiere – vor allem aus den USA – per Luftfracht auch von Korean Air in Länder wie die Philippinen transportiert. Einzelne Tiere erzielen dabei Preise von bis zu 2000 Dollar (rund 1850 Euro).
Mit dem Stopp reagiert Korean Air auch auf politischen Druck in den USA, wo neue Gesetzesinitiativen gegen den Transport von Kampftieren eingebracht wurden. Die Vorwürfe betreffen Verbindungen zu illegalem Glücksspiel und organisierter Kriminalität. Korean Air erklärte, man habe die Transporte zuvor nicht bewusst unterstützt und wolle die Praxis nun beenden.