Sukhoi Superjet von Armavia: Nicht mehr im Einsatz.

Armavia gibt Superjet zurück

Die armenische Airline war Erstkunde des neuen Flugzeugs von Sukhoi. Nun will sie den Flieger schon wieder loswerden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Die beiden Sukhoi Superjet 100 in den Farben von Armavia fliegen nicht mehr. Sie sind am Flughafen Ramenskoje/Schukowski südlich von Moskau geparkt. Die armenische Nationalairline hatte im Juli schon die Annahme der zweiten Maschine verweigert. Nun will sie nach einer planmäßigen Generalüberholung auch das erste Flugzeug nicht mehr vom russischen Hersteller zurück. Man finde es unangebracht, den Jet zurückzunehmen, sagte eine Armavia-Sprecherin gegenüber dem Nachrichtenportal Panarmenian. Eine anonyme Quelle erklärte gegenüber dem Nachrichtenportal RBK, die Leistung sei ungenügend. «Der Flieger ist nicht schlecht, aber nicht perfekt. Ein Airbus oder eine Boeing fliegen 330-350 Stunden pro Monat, während der Sukhoi bloß auf 150 kam.» Armavia sei eine kleine Airline und könne sich keine Experimente leisten, so die interne Quelle weiter. Sukhoi habe den Verkaufspreis denn auch bereits zurückerstattet - bis auf die vereinbarte Wartungsgebühr von einer Million Dollar.

Armavia-Chef Michail Bagdasarow sagte bereits früher, man sei nicht bereit, weiter mit dem Sukhoi Superjet zu fliegen, weil er die vereinbarten Standards nicht erreiche. Die russische Seite sieht es freilich ganz anders. «Bis jetzt bekamen wir kein formelles Gesuch, den Flieger zurückzunehmen. Wir versuchen die Probleme gemeinsam mit Armavia zu lösen», zitierte RBK einen Sukhoi-Sprecher. Das Flugzeug aber, das könne die Fluggesellschaft nicht zurückgeben. Der Grund für das Grounding der neuen Flieger sei vielmehr, dass die Airline finanzielle Probleme habe. Sie schulde Sukhoi Geld. Armavia war der Erstkunde des Sukhoi Superjet 100 und übernahm am 20. April 2011 den ersten Flieger.

Auch Aerflot beklagte sich schon

In Bestform ist Armavia tatsächlich nicht. Im Frühjahr drohte die Fluggesellschaft mit dem Konkurs, falls der Flughafen Jerewan die Gebühren nicht senke. Andererseits beklagte sich auch schon Zweitbestellerin Aeroflot über den neuen Jet. Seine Leistung sei schwächer als versprochen. Technische Probleme führten immer wieder zu Ausfällen und so sei die Betriebszeit bedeutend geringer als erwartet, sagte Vize-Chefingeniuer Konstantin Mochna im März. In den letzten Wochen gab es auch immer wieder Probleme mit dem Flieger.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack