Die Wasserflugzeuge von Harbour Air sollen derweil mit Elektroantrieben von Magnix nachgerüstet werden.

Kanadische Harbour AirAirline will rein elektrisch fliegen

Mit E-Antrieb vom Wasser in die Luft: Die kanadische Fluglinie Harbour Air plant die Umstellung auf Elektromotoren. Erste Testflüge mit Wasserflugzeugen sollen bald stattfinden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Harbour Air hat keine Lust mehr auf herkömmlichen Treibstoff. Nordamerikas größte Wasserfluggesellschaft mit Sitz in der kanadischen Provinz British Columbia will ihre Flotte von rund 40 Flugzeugen auf elektrischen Antrieb umstellen. Dazu arbeitet sie mit dem Unternehmen Magnix zusammen, das zurzeit einen 560 Kilowatt starken Elektromotor namens Magni 500 entwickelt.

Ziel sei es, «die erste komplett elektrisch angetriebene kommerzielle Wasserflugzeugflotte der Welt zu schaffen», so die Fluggesellschaft. Harbour Air steuert zwölf feste Ziele an der Westküste Kanadas und der USA an, wobei Vancouver die wichtigste Basis ist. Zum Einsatz kommen de Havilland DHC-3 Otter, DHC-6 Twin Otter, DHC-2 Beaver und Cessna Grand Caravan EX. Die Flotte führt pro Jahr rund 30.000 meist kurze Flüge mit mehr als 500.000 Passagieren durch.

Testflüge für November geplant

Als erstes Flugzeug soll eine einmotorige de Havilland DHC-2 Beaver, die sechs Passagiere transportieren kann, auf Elektroantrieb umgerüstet werden. Der Beginn von Testflügen ist für November 2019 geplant. Auf erste Flüge mit Passagieren hofft man nach der Erlangung aller Genehmigungen im Jahr 2021. Magnix, ein australisches Unternehmen, das erst vor Kurzem sein Hauptquartier in den US-Bundesstaat Washington verlegt hat, testet seine Motoren zurzeit noch auf einem Prüfstand am Boden. Im Laufe des Jahres will die Firma dann zuerst Testflüge mit einer eigenen Cessna 208 Caravan starten.

Elektrische Flugzeugantriebe werden auch andernorts immer mehr zum Thema. Europas größter Flughafen London Heathrow will Elektroflieger anlocken, Airbus gründet eine Elektrorennserie, Rolls-Royce arbeitet am schnellsten Elektroflugzeug der Welt und Easyjet könnte sich vorstellen, künftig elektrisch von Amsterdam nach London zu fliegen.

Mehr zum Thema

Flieger von Zunum Aero: Wie gemacht für Norwegen?

Nur noch Elektroflieger auf der Kurzstrecke

Der geplante Rekordflieger: Soll mit einer Ladung von London nach Paris kommen.

Rolls-Royce baut schnellsten Elektroflieger der Welt

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier