Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Flog einst für Malaysia AirlinesWas aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Airbus hat zwei A380 auf der Kanalinsel Guernsey registriert. Ein Superjumbo wird gerade zum Testflieger umgerüstet. Den anderen erwartet ein weniger glanzvolles Schicksal.

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Der Airbus A380 wurde bei Malaysia Airlines nie zum Erfolg. Als die nationale Fluglinie Malaysias im Jahr 2022 den Airbus A330 Neo bestellte, machte sie es daher zum Teil des Deals, dass der Flugzeughersteller die sechs ausgemusterten A380 wieder übernimmt.

Airbus lagerte das Sextett anschließend im französischen Tarbes ein. Einen dieser Superjumbos, der die Seriennummer 114 trägt, rüstet der Konzern nun allerdings um für eine neue Mission. Im Oktober 2025 flog er zur Wartung nach Abu Dhabi, im Juli 2026 wurde er im irischen Shannon neu lackiert und im August präsentierte er sich bei einem tiefen Überflug.

Airbus hat zwei A380 auf Guernsey registriert

Jetzt rüstet der Flugzeugbauer zusammen mit dem Triebwerkshersteller CFM International den A380 so um, dass er künftig als fliegende Testplattform für das Open-Fan-Triebwerk des Rise-Programmes dienen kann. Der Jet trägt seit 2024 die Kennung 2-JAYN aus dem Register der Kanalinsel Guernsey, das bekannt ist für Übergangskennzeichen.

Und unter den sechs Airbus A380, die einst für Malaysia Airlines flogen, gibt es ein weiteres Exemplar, das auf Guernsey registriert ist. Im monatlich aktualisierten Register der Insel (Stand 1. September 2026) ist das Flugzeug mit der Seriennummer 094 seit Mai 2024 als 2-JEYL angemeldet. Es sind die einzigen beiden derzeit auf Guernsey registrierten A380. Beide sind mit einem Alter von rund 14 Jahren die jüngsten der sechs Ex-Malaysia-A380.

«MSN 094 wird nicht wieder in den Flugbetrieb zurückkehren»

Aber wie sind die Pläne für den zweiten Airbus A380 mit Guernsey-Kennzeichen? Soll auch er wieder abheben - womöglich ebenfalls als Testflugzeug? Airbus erteilt dem eine Absage.

«MSN 094 wird nicht wieder in den Flugbetrieb zurückkehren», so eine Konzernsprecherin auf Anfrage von aeroTELEGRAPH. «Airbus behält das Flugzeug für die Zerlegung und die Gewinnung von Komponenten, um den künftigen Bedarf der aktiven Flotte zu decken.»

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