Flieger der Lufthansa-Pilotenschule: Vielen ist der Weg ins Cockpit versperrt.

Flugschule Bremen500 Lufthansa-Flugschüler müssen Ausbildung abbrechen

Herbe Enttäuschung in Bremen: Drei Viertel der Schüler an der dortigen Lufthansa-Pilotenschule müssen ihre Ausbildung abbrechen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schon im Frühjahr reagierte Lufthansa Aviation Training. Die Ausbildung von Pilotinnen und Piloten wurde wegen der Covid-19-Pandemie gestoppt. Später wurde entscheiden, alle Kurse bis zum Ende des Jahres auf Eis zu legen. Nun hat der Ausbildungsbetrieb des deutschen Luftfahrtkonzerns definitiv entschieden, was mit den Studenten der Flugschule Bremen geschieht.

Flugschüler, die bereits eineinhalb von zweieinhalb Jahren ihrer Ausbildung absolviert haben, dürfen weitermachen, wurde ihnen am Dienstag (29. September) mitgeteilt. «Das Training wird voraussichtlich ab Januar 2021 wiederaufgenommen», so eine Sprecherin zu aeroTELEGRAPH. Das betrifft rund 170 Männer und Frauen.

Urteil über andere Standorte noch nicht gefällt

500 weitere angehende Piloten und Pilotinnen dagegen «werden nicht mehr an unseren Flugschulen ausgebildet», so die Sprecherin weiter. Auf absehbare Zeit gebe es keine Aussicht, dass sie im Cockpit einer Lufthansa-Group-Airline Platz nehmen könnten. «Sollten die betreffenden Flugschüler dennoch darauf bestehen, kommen wir unserer vertraglichen Verpflichtung nach und werden die Ausbildung an eine externe Flugschule vergeben.»

Was mit den anderen Standorten der in der European Flight Academy zusammengefassten Pilotenschule von Lufthansa geschieht, ist noch nicht entscheiden. Bereits früher wurde 50 künftigen Flugschülern, die bereits eine Zusage zur Aufnahme erhalten hatten, mitgeteilt, dass sie ihr Training nicht aufnehmen können.

Mehr zum Thema

Nachwuchspilot im Simulator: Lufthansa hat kaum noch Bedarf.

Lufthansa tritt bei Pilotenausbildung auf Bremse

Mann reinigt Lufthansa-Leitwerk: Der Konzern braucht weniger Mitarbeitende.

Bei der Lufthansa-Gruppe sind 27.000 Stellen gefährdet

Lufthansas Airbus A340-600 mit dem Kennzeichen D-AIHX vor einer Etihad-Heckflosse: Abschied aus Düsseldorf.

Lufthansas Airbus A340-600 winkt beim Abschied aus Deutschland

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg