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Frachtdrehkreuz

Flughafen Leipzig baut sich größer

210 Millionen Euro für die Expansion: Der Flughafen Leipzig/Halle baut neue Stellplätze für Flugzeuge. Das freut besonders eine Firma.

DHL

Flugzeug in Leipzig: Fracht läuft gut.

Nacht für Nacht werden hier fast 2000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Alle sechs Minuten trifft nachts einer der rund 65 Langstreckenjets von DHL am Flughafen Leipzig/Halle ein und wird ent- und wieder beladen, tankt auf und fliegt zum nächsten Ziel. Der sächsische Flughafen ist eines der drei globalen Drehkreuze des Logistikriesen.

In den letzten acht Jahren ist das Volumen am Frachtdrehkreuz von DHL von rund 150.000 auf 350.000 Sendungen pro Nacht gestiegen. Und bis 2032 erwartet das Unternehmen am Flughafen Leipzig einen weiteren Zuwachs auf 800.000. Und so plant der Airport einen kräftigen Ausbau. Die Investitionen dafür belaufen sich auf rund 210 Millionen Euro.

Mehr Platz für Flugzeuge

Teil des Ausbaus ist eine Erweiterung der Abstellplätze für Flugzeuge. Vorfeld 4 im Südwesten des Flughafens, das von DHL genutzt wird, wird dazu ausgebaut. Statt für 60 bietet es künftig Platz für bis zu 96 Jets. Damit sie auch ungehindert zur Piste kommen, entstehen vier neue Rollwege. Zwei davon sollen zur Südbahn 08R/26L und zwei zur Nordbahn 08L/26R führen.

Insgesamt umfassen die zusätzlich genutzten Flächen für Rollwege und Vorfelderweiterung rund 67 Hektar. Die Investitionen sollen durch die Verkehrserlöse und die Einnahmen aus der langfristigen Vermietung der Vorfeldarealen finanziert werden, so der Flughafen Leipzig/Halle. «Dass wir vorhandene Flächenreserven jetzt gezielt erschließen können, ist ein maßgeblicher Standortvorteil unseres Airports und Grundlage für ein nachfragegerechtes Wachstum», so Flughafenchef Johannes Jähn.



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