Flughafen Leipzig/Halle: Bereits jetzt Europas fünftgrößtes Frachtdrehkreuz.

Plan der Regierung MerkelLeipzig soll Deutschlands Frachtdrehkreuz werden

Die neue Regierung in Berlin will den Luftfracht-Standort Deutschland stärken. Der Flughafen Leipzig/Halle spielt bei den Plänen eine zentrale Rolle.

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Das Dokument ist 8335 Zeilen lang. Was auf den Zeilen 3745 bis 3749 steht, dürfte viele im Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen freuen. Die neue deutsche Regierung aus CDU, CSU und SPD hat explizit in den Koalitionsvertrag geschrieben, dass der Flughafen Leipzig/Halle gefördert werden soll.

Ganz allgemein möchte das Kabinett unter Kanzlerin Angela Merkel Deutschland als Luftfracht-Standort stärken, wie die Nachrichtenagentur DPA zuerst berichtete. Dazu soll die «Genehmigungsdauer für Ein- und Ausflüge von Ad-hoc- Frachtchartern deutlich verkürzt» werden. Erreichen wollen die Männer und Frauen in Berlin das durch einen Ausbau des Luftfahrtbundesamtes.

Hoffnung auf weitere Ansiedlungen

Ganz explizit soll der Flughafen Leipzig/Halle dabei eine zentrale Rolle einnehmen, wie dem Koalitionsvertrag zu entnehmen ist. Er soll mehr Landerechte für Frachtflieger erhalten. Zudem soll LEJ - so das Iata-Kürzel des ostdeutschen Airports – «als Landepunkt für den Luftfrachtverkehr in die assoziierten Dokumente und damit in die Luftverkehrsabkommen» aufgenommen werden. Mit anderen Worten: Er soll zum zentralen Frachtflughafen für Deutschland gemacht werden.

Leipzig/Halle ist schon heute Europas fünftgrößtes Frachtdrehkreuz. 2017 stieg der Frachtumschlag um 8,2 Prozent auf 1.138.477 Tonnen. Derzeit fliegen ihn mehr als 40 Frachtfluggesellschaften an. DHL Express, Aerologic und Ruslan Salis betreiben am Airport ihre Heimbasis. Er hofft dank Rückendeckung aus Berlin nun auf die Ansiedlung neuer Fluggesellschaften.

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