Flughafen Leipzig/Halle: Bereits jetzt Europas fünftgrößtes Frachtdrehkreuz.

Plan der Regierung MerkelLeipzig soll Deutschlands Frachtdrehkreuz werden

Die neue Regierung in Berlin will den Luftfracht-Standort Deutschland stärken. Der Flughafen Leipzig/Halle spielt bei den Plänen eine zentrale Rolle.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Dokument ist 8335 Zeilen lang. Was auf den Zeilen 3745 bis 3749 steht, dürfte viele im Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen freuen. Die neue deutsche Regierung aus CDU, CSU und SPD hat explizit in den Koalitionsvertrag geschrieben, dass der Flughafen Leipzig/Halle gefördert werden soll.

Ganz allgemein möchte das Kabinett unter Kanzlerin Angela Merkel Deutschland als Luftfracht-Standort stärken, wie die Nachrichtenagentur DPA zuerst berichtete. Dazu soll die «Genehmigungsdauer für Ein- und Ausflüge von Ad-hoc- Frachtchartern deutlich verkürzt» werden. Erreichen wollen die Männer und Frauen in Berlin das durch einen Ausbau des Luftfahrtbundesamtes.

Hoffnung auf weitere Ansiedlungen

Ganz explizit soll der Flughafen Leipzig/Halle dabei eine zentrale Rolle einnehmen, wie dem Koalitionsvertrag zu entnehmen ist. Er soll mehr Landerechte für Frachtflieger erhalten. Zudem soll LEJ - so das Iata-Kürzel des ostdeutschen Airports – «als Landepunkt für den Luftfrachtverkehr in die assoziierten Dokumente und damit in die Luftverkehrsabkommen» aufgenommen werden. Mit anderen Worten: Er soll zum zentralen Frachtflughafen für Deutschland gemacht werden.

Leipzig/Halle ist schon heute Europas fünftgrößtes Frachtdrehkreuz. 2017 stieg der Frachtumschlag um 8,2 Prozent auf 1.138.477 Tonnen. Derzeit fliegen ihn mehr als 40 Frachtfluggesellschaften an. DHL Express, Aerologic und Ruslan Salis betreiben am Airport ihre Heimbasis. Er hofft dank Rückendeckung aus Berlin nun auf die Ansiedlung neuer Fluggesellschaften.

Mehr zum Thema

Hangar von Aircraft Maintenance and Engineering Service am Flughafen Leipzig/Halle (hier im August): Regelmäßig sind hier Antonov An-124 zu Gast.

Klassentreffen der Frachtriesen in Leipzig

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

ticker-deutschland

Europäische Cockpitcrew-Vereinigung warnt Deutschland vor mehr Verkehrsrechten für Golfairlines

ticker-deutschland

Deutsche Marine verabschiedet nach 45 Jahren Westland Sea Lynx

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier