Flughafen Basel: Kein Platz mehr für Leicht- und Kleinfliegerei.

Aus für Leicht- und FreizeitluftfahrtFlughafen Basel hat keinen Platz mehr für kleine Flugzeuge

Aus nach fast 60 Jahren: Der Euro Airport schließt die Zone Nord, um Platz für Terminalausbau und kommerziellen Flugverkehr zu schaffen. Für Leicht- und Freizeitluftfahrt ist am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg danach kein Platz mehr.

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Der Bereich am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg nennt sich Zone Nord. Seit 58 Jahren ist dort die Leicht- und Freizeitluftfahrt angesiedelt. Er war auch die Heimat einer Flugschule, einer Motorfluggruppe und von Kleinflugzeugen von Privatpilotinnen und -piloten. Doch damit ist Ende 2026 Schluss. Man müsse den Bereich schließen, teilte der Euro Airport am Donnerstagabend (7. August) mit.

Der Flughafen gibt mehrere Gründe für die Entscheidung an. Die Vermietung der Zone Nord sei seit mehreren Jahren wirtschaftlich nicht mehr lohnenswert. Um die behördlichen Anforderungen weiterhin zu erfüllen, seien zudem «erhebliche Investitionen in die bestehende Infrastruktur erforderlich». Hinzu kämen deutlich steigende laufende Unterhaltskosten.

Flughafen Basel beklagt «diverse fliegerische Zwischenfälle»

Ganz allgemein hat der Flughafen Basel nur noch wenig Lust auf kleine Flugzeuge. Die parallele Abwicklung von Freizeit- und kommerziellem Flugverkehr senke die Betriebseffizienz und erhöhe den Koordinationsaufwand, schreibt er. Und: «In der Vergangenheit traten diverse fliegerische Zwischenfälle auf, die den Betriebsablauf zusätzlich belasten.»

Das ist nicht alles. Ab 2030 brauche man die Fläche für den Ausbau und die Modernisierung des Terminals, EMT-Projekt genannt, was für Evolution Modulaire du Terminal steht. Der Platz sei auch sonst knapp. Bestehende Flächen müssten künftig noch gezielter für den kommerziellen Luftverkehr genutzt werden.

Kleinflugzeuge weiterhin erlaubt, aber ...

Landen wird man künftig mit seiner Beechcraft oder Cessna in Basel auch weiterhin können. Doch sein Flugzeug am Euro Airport zu stationieren, das geht künftig nicht mehr. Nicht betroffen von der Maßnahme ist die Geschäftsfliegerei.

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