Embraer von Fly540: Fastjet will die Airline in Angola und Ghana umstrukturieren.

Fastjet in Turbulenzen

Es läuft nicht rund für den neuen afrikanischen Billigflieger. Darum will Fastjet nun zwei Tochterfirmen umkrempeln.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Hinter dem Wort «Restrukturierung» kann sich eine Menge verbergen. Im Fall von Fastjet und seinen Fly540-Töchtern in Ghana und Angola bedeutet das sogar die Einstellung des Flugbetriebs, zumindest in Angola. Zwei Maschinen sollen von Fly540 abgezogen und verkauft werden. In Ghana bleibt dann eine Maschine, der Betrieb in Angola wird vorübergehend ausgesetzt - die Dauer ist abhängig von der Wartungszeit zweier geleaster Maschinen.

Weitere Umstrukturierungen sind möglich, wie Fastjet verkündete. Man werde zeitnah über Änderungen informieren. «Das Management hat sorgfältig darüber nachgedacht, wie Fly540 umstrukturiert werden kann», erklärte Ed Winter, Übergangschef von Fastjet. «Wir konzentrieren uns derzeit darauf, unser Low-Cost-Konzept in Ost- und Südafrika auszubauen.» Fastjet hat Basen in Sambia, Kenia und Südafrika eröffnet. Das Geschäft dort läuft laut Winters «gut».

Afrikaweite Billigairline

Zugleich betonte Winter aber auch die Verbundenheit von Fastjet mit Ghana und Angola: «Unsere Vision ist es, eine afrikaweite Billigairline aufzubauen und dabei spielen Ghana und Angola eine wichtige Rolle.»

Fastjet wurde 2011 gegründet und nahm im November 2012 den Betrieb auf. Mitgründer ist Stelios Haji-Ioannou, der auch den britischen Billigflieger EasyJet gründete.

Mehr zum Thema

Heck eines Fastjet-Fliegers: Papagei als Logo.

Dem Papagei droht erneut das Aus

Flieger von Fastjet: Die Billigairline verbrennt Geld.

Fastjet will in Südafrika angreifen

Flieger von Fastjet: Die Billigairline verbrennt Geld.

Fastjet braucht schon wieder Geld

Flugzeugmodell von Fastjet: Inzwischen setzt die Airline auf Embraer.

Fastjet rettet sich in letzter Sekunde

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies