Flieger von Fastjet: Die Billigairline verbrennt Geld.

Panafrikanische BilligairlineFastjet will in Südafrika angreifen

Gerade noch fast pleite, nun im Angriffsmodus. Fastjet transferiert einen Flieger nach Südafrika um dort aktiv zu werden.

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Von einem florierenden Geschäft kann man bei Fastjet nicht unbedingt reden. Immer wieder steckt die panafrikanische Billigfluggesellschaft in Geldproblemen und muss bei Investoren neue liquide Mittel einsammeln. Ende Dezember stand es einmal so schlimm um die Airline, dass sie laut eigenen Angaben nur noch Cash für vier bis fünf Tage hatte. Doch neues Geld kam und nun ist Fastjet offenbar optimistisch, das Ruder herumzureißen.

Nicht nur das: Sie will sogar wieder expandieren. Wie das Portal Flightglobal berichtet, hat Fastjet eine ihrer vier Embraer ERJ145 auf eine südafrikanische Registrierung umschreiben lassen. Damit will die Fluglinie in dem Land mit Billigflügen starten. Als Plattform dafür wird Federal Airlines fungieren. Fastjet ist an der kleinen südafrikanischen Charterairline beteiligt. Bisher fliegt diese nur mit kleineren Fliegern wie Cessna, Pilatus oder Beechcraft.

Easyjet-Gründer beteiligt

Fastjet wurde vor sechs Jahren von Easyjet-Erfinder Stelios Haji-Ioannou gegründet. Inzwischen ist die Fluglinie in Mozambique, Zambia und Zimbabwe tätig – jeweils zusammen mit lokalen Partnern. Die Flotte besteht aus vier Embraer E145. Schon vor sechs Jahren plante Fastjet einmal, in Südafrika Fuß zu fassen. Damals klappte es nicht.

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