Eurostar: Mokiert Airlines.

SchnellzugEurostar macht sich über Airlines lustig

In einer Kampagne mokiert das Zugunternehmen die Bemühungen von Fluglinien, umweltfreundlicher zu werden. Bei denen kommt das gar nicht gut an.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer fliegt, muss damit leben, dass das dem Klima schadet. Auch wenn man kompensieren kann, auch wenn es immer mehr Nachhaltigkeitsinitiativen bei Fluggesellschaften gibt: Bis man Co2-neutral mit dem Flugzeug von A nach B kommt, wird noch einige Zeit vergehen. Eurostar machte sich das jetzt in einer Inserateserie zunutze.

Wie das Internetportal Tourmag berichtet, schaltete das Zugunternehmen, das Fahrten vom europäischen Festland nach Großbritannien anbietet, in französischen Medien Inserate. In denen machte es sich über Fluggesellschaften lustig. Bei denen kam das gar nicht gut an.

Grün, aber nur vor Eifersucht?

Auf schwarzem Hintergrund heißt es: «Natürlich sind die Fluggesellschaften grün...», gefolgt von den Worten: «vor Eifersucht», in kleinerer Schrift und in Klammern. Bei einem Flug von Paris nach London, so heißt es weiter, «entspricht Ihr CO2-Fußabdruck 14 Fahrten mit dem Eurostar».

Damit macht Eurostar sich unverhohlen lustig über die Bemühungen der Luftfahrt, grüner zu werden. Bei Vertretern der Airlinebranche kam das entsprechend schlecht an. Wie Tourmag weiter berichtet, beschwerten sich Airlinechefs über die Kampagne der Konkurrentin von der Schiene.

«Eine heilige Kuh»

Der Präsident von Corsair forderte mehr Anstand von Eurostar. Und startete den Gegenangriff auf die Eurostar-Mehrheitseigentümerin SNCF, das staatliche französische Bahnunternehmen. «Die SNCF in Frankreich ist eine Diva, die heilige Kuh, die man nicht angreifen darf», so Pascal de Izaguirre.

Die Pöbelei passiert in einer Zeit, in der sich Zug- und Luftfahrtunternehmen eigentlich annähern. Auch SNCF verbindet eine langjährige Partnerschaft mit Air France. «Auf 18 Strecken kooperieren wir schon und schauen, wie wir mehr machen können», sagte Air-France-Chefin Anne Rigail erst kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH. Sie sehe den Chef der Staatsbahn einmal im Monat, denn die sogenannte Intermodalität, also die Kombination von Zug und Flugzeug, sei die Zukunft.

Deutsche Bahn bei der Star Alliance

Die Deutsche Bahn ist ebenfalls Airline-affin. Erst gerade kündigte das weltgrößte Luftfahrtbündnis Star Alliance an, man habe die Bahn als erstes Nicht-Luftfahrtunternehmen in die Allianz aufgenommen. 

Mehr zum Thema

Carte Jeune von Hop: «BahnCard» fürs Flugzeug.

Air France führt «BahnCard» fürs Fliegen ein

Zug zum Flug: Mit den richtigen Zugverbindungen könnte man Zubringerflüge überflüssig machen.

Auf welchen Strecken schlägt der Zug das Flugzeug?

Embraer E190 von Hop: Die Regionalairline reduziert das Angebot und die Flotte.

Air France verkleinert Inlandsangebot um 40 Prozent

Das ältere Modell e300, sowie der neue e320-Zug sollen innen fast identisch mit dem Design der Firma Siemens ausgestattet werden.

Eurostar startet nächsten Angriff auf Airlines

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil