Boeing B737-700 von Europe Airpost: Bald neue Eigentümer.

Französische Airlines im Ausverkauf

City Jet, XL Airways, Europe Airpost - in Frankreich stehen Airlines gleich im Multipack zum Verkauf.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Zeit der Krise, Zeit der Neuordnung. Auf Frankreichs Luftfahrtmarkt werden gerade die Karten neu gemischt. Die Nationalairline Air France ist arg angeschlagen. Sie muss bis 2014 zwei Milliarden Euro einsparen und baut deshalb 5100 Stellen ab und streicht auch Strecken. Die Schwäche könnten die lokalen Konkurrenten nutzen - sofern sie dazu finanziell in der Lage wären. Doch vielen geht es selbst nicht besonders gut. Und so suchen sie nach neuen Investoren. Am weitesten ist dabei Aigle Azur. Die chinesische Hainan Airlines stieg Anfang Jahr bei der französischen Fluggesellschaft ein und kaufte 49 Prozent des Kapitals. Mehr liegt nicht drin, da nur ein Aktionär aus Europa die Kontrolle über eine europäische Airline besitzen darf. Die Chinesen hätten wohl gerne ganz das Zepter übernommen - vor allem auch wegen der interessanten Landerechte von Aigle Azur am Pariser Flughafen Orly.

Bereits seit längerem im Schaufenster steht XL Airways. Die isländische Hauptaktionärin Bank Straumur muss ihre Beteiligung an der französischen Fluglinie bis Ende September abstoßen. Das Interesse dürfte nicht gering sein. Denn XL Airways France ist kein Sanierungsfall. Mit ihren sechs Flugzeugen erarbeitet sie einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro. Auch vergangenes Jahr, als viele Airlines rot schrieben, resultierte mit 1,1 Millionen ein Gewinn. Nun kommt aber auch Europe Airpost auf den Markt. Wie die französische Wirtschaftszeitung Les Echos meldet, habe die irische Eigentümerin ASL Aviation Group beschlossen, ihre französische Tochter zu verkaufen. Auch sie ist profitabel: Mit 13 Fliegern des Typs Boeing B737-300 QC transportiert Europe Airpost am Tag Passagiere und nachts Post. 2011 setzte sie 254 Millionen Euro um und machte 3 Millionen Gewinn.

Auch Air France will verkaufen

Und offenbar steht auch City Jet zum Verkauf. Sie ist zwar offiziell irisch, gehört aber vollständig Air France. Sie fliegt für ihre Mutter unter anderem ab Paris Charles de Gaulle oder auch London City Airport europäische Wirtschaftszentren an. Die Airline soll nun eine irische Bank beauftragt haben, neue Investoren zu finden, schreibt die Wirtschaftszeitung La Tribune. Sie verliert Geld, was den Verkauf wohl schwieriger macht. Air France kaufte die Regionalgesellschaft 2007.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies