Wasser: Kostbares Gut an Bord.

VorschlagEU pocht auf 1-Euro-Wasser an Bord

Wegen der Sicherheitskontrollen können Passagiere kein billiges Wasser auf einen Flug mitnehmen. Das will EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc ändern. Wasser an Bord soll künftig 1 Euro kosten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bei der Sicherheitskontrolle ist Schluss. Passagiere müssen spätestens dort ihre mitgebrachten Getränke ausschütten. Wollen sie danach ein Wasser kaufen, wird es in der Regel teuer. Nicht nur die Kioske und Restaurants nach der Überprüfung von Handgepäck und Reisenden verlangen mitunter viel für Trinkbares, auch die Fluggesellschaften. Bei Condor und Easyjet kostet Wasser an Bord 2,50 Euro, bei Air Berlin, Ryanair und Eurowings sind es 3,00 Euro.

Das ist EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc ein Dorn im Auge. «Die Passagiere können wegen der notwendigen Sicherheitskontrollen selbst kein billiges Wasser mit in die Flugzeuge bringen», sagt sie im Interview mit der Zeitung Die Welt. Sie wolle nicht, dass die Fluggesellschaften das ausnutzten. Deshalb steht die Politikerin in «intensiven Verhandlungen» mit den Fluggesellschaften. Das Ziel: Airlines sollen «Passagieren während des Fluges kostengünstiges Wasser für 1 Euro anbieten», so Bulc.

Vorbild Flughäfen

Einen Zwang sieht Bulc nicht vor. Sie hofft auf ein freiwilliges Einlenken der Fluggesellschaften. «Alle Fluganbieter in der EU sollten möglichst mitmachen», so die EU-Verkehrskommissarin in der Welt. Sie hat dabei ein Vorbild. Rund 130 europäische Flughafenbetreiber haben sich schon verpflichtet, hinter den Sicherheitskontrollen Wasserflaschen für 1 Euro anzubieten. Auch da sollen es aber noch mehr werden. «Das Projekt macht gute Fortschritte, trotzdem beteiligen sich noch nicht alle», so Bulc.

Mehr zum Thema

Die Antonov An-124 namens «Be brave like Irpin»: Viel ist über ihre Modernisierung noch nicht bekannt.

EU erwägt Modernisierung der Antonov An-124 und Entwicklung eines Boeing-C-17-Nachfolgers

ticker-eu-europaeische-union

EU verhängt Flugverbot gegen Airlines aus Suriname und Tansania

ticker-eu-europaeische-union

EU-Staaten müssen neuen Kompromiss bei Fluggastrechten finden - Vorschlag im letzten Moment abgelehnt

ticker-eu-europaeische-union

Neue EU-Regel: Flugpreise grundsätzlich immer mit Handgepäck

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies