Dreamliner von El AL: Die Chefin sieht ein größeres Potenzial.

UmsteigeverkehrEl Al will zur israelischen Emirates werden

Die israelische Nationalairline möchte wachsen. Die neue Chefin sieht eine Chance im Umsteigegeschäft. Reisende sollen künftig mit El Al nicht nur nach Israel, sondern über Tel Aviv in die Welt fliegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

4,6 Millionen Menschen reisten vor der Pandemie jährlich nach Israel. Das Tote Meer, das historische Jerusalem, die Negev-Wüste, das mondäne Tel Aviv - das Land bietet Reisenden viel. Davon profitiert trotz starker Konkurrenz auch El Al. Doch der neuen Chefin der israelischen Nationalairline ist das nicht mehr genug.

Dina Ben Tal Ganancia will mit neuen Angeboten den Umsatz steigern. Dabei sieht sie vor allem im Geschäft mit Transfers eine Chance, also Fluggästen, die in Tel Aviv umsteigen. Den Airport der größten Stadt des Landes will sie zum Drehkreuz wie Doha, Dubai oder Istanbul machen.

Aus Zypern oder Nordafrika

Heute steigt niemand in Tel Aviv um. Wer mit El Al reist, will nach Israel. Die Airline-Chefin nannte bei einer Konferenz kürzlich Menschen aus Zypern als Beispiel, für die sich ein Umsteigen am Ben Gurion Airport Richtung USA lohnen könnte. Oder auch Länder in Nordafrika seien interessant, so Ben Tal Ganancia gemäß dem Portal Paxex Aero. «Wir müssen realistisch sein und Routen wählen, die in Bezug auf unsere geografische Lage logisch sind. Aber: «Das Potenzial ist riesig.»

Um für Umsteiger attraktiv zu werden, müsste El Al aber noch ein attraktiveres Streckennetz anbieten, das ist sich auch Ben Tal Ganancia bewusst. Bisher fliegt die israelische Fluglinie nach Hongkong, Indien, Kanada, auf die Seychellen, nach Südafrika, Thailand und in die USA. Doch weil viele arabische Staaten und vor allem Saudi-Arabien ihren Luftraum für israelische Fluggesellschaften geöffnet haben, ergäben sich auch neue Möglichkeiten, so die El Al-Chefin gemäß dem Bericht.

Lange Umsteigezeiten

Ein Problem muss El Al aber noch lösen. Die Umsteigezeiten sind in Tel Aviv länger als in Istanbul oder Dubai. Dies liegt an den rigorosen israelischen Sicherheitskontrollen. Und ein anderes kann die Fluglinie aktuell nicht lösen. Am Samstag führt El Al keine Flüge durch - dadurch fallen gewisse Verbindungen für Reisende weg.

Mehr zum Thema

Airbus A321 LR von Arkia: Die Airline war die erste Betreiberin.

El Al will kleine israelische Konkurrentin übernehmen

Hefezopf, Kerzen: Jüdische Tradition zum Sabbat.

Nur noch eine israelische Fluglinie fliegt am Samstag

Tora und Tefillin: Wichtig beim Morgengebet.

El Al kämpft mit organisierten Gebeten gegen verstopfte Gänge

ticker-el-al-neu2

El Al führt kostenloses Highspeed-Wlan und verbesserten Service in allen Klassen ein

Video

Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg