Flughafen Dubai World Central: Hier landete Abramovichs Boeing 787.

Von Abramovich und Co.Dubai wird zum Großparkplatz für russische Oligarchen-Jets

Im Emirat sollen mehr als hundert Privat- und Businessjets russischer Reicher stehen. In Dubai sind die Flugzeuge vor Beschlagnahmung sicher - aber wenig nützlich.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Am 4. März landete nach knapp vier Stunden Flugzeit eine aus Moskau kommende Boeing 787-8 am Flughafen Dubai World Central. Seitdem sind keine weiteren Flugbewegungen des Flugzeuges mit dem Kennzeichen P4-BDL mehr aufgezeichnet. Der Dreamliner gehört keiner Airline, sondern dem russischen Oligarchen Roman Abramovich.

Wie die Zeitung Wall Street Journal unter Berufung auf Satellitenbilder, Flugdaten und Brancheninformationen berichtet, wurden seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine und die folgenden westlichen Sanktionen mehr und mehr Privat- und Businessjets von wohlhabenden Russen in Dubai geparkt. Eine genaue Zahl nennt das Blatt nicht, spricht mal von Dutzenden Flugzeugen, mal sogar von mehr als hundert.

Probleme mit der Wartung

Im Emirat sind die Flugzeuge sicher vor Beschlagnahmung, wie sie die Yachten russischer Oligarchen anderorts traf. Zuletzt wurde etwa das Schiff namens Tango von Viktor Vekselberg von der spanischen Polizei und dem FBI in Mallorca beschlagnahmt.

Die teuren Jets stehen sicher Dubai, aber auch recht nutzlos. Denn zum einen sind viele Lufträume für sie gesperrt. Zum anderen sei es auch schwierig, die Flugzeuge zu warten, sagte Steve Varsano, Chef der Londoner Businessjet-Firma The Jet Business, dem Wall Street Journal. Westliche Sanktionen untersagen unter anderem die Ersatzteilversorgung.

Abramovichs Boeing 767 in Basel

Das andere große Flugzeuge von Roman Abramovich, eine Boeing 767-300, soll sich derweil in Basel befinden. Der Oligarch will den Jet mit dem Kennzeichen P4-MES aber eh verkaufen.

Mehr zum Thema

Russische Oligarchen-Jets in Basel gestrandet

Russische Oligarchen-Jets in Basel gestrandet

The Bandit: Die maskenartige Bemalung ums Cockpit sorgte für den Spitznamen des Jets.

Abramovich verkauft seine Boeing 767 und kauft Dreamliner

Airbus A330 Siam Wings: Die Airline hat enge Verbindungen nach Russland.

Thailands neue Langstrecken-Airline hat eine brisante Vorgeschichte

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack