Falkland-Inseln: Nur ein Flug geht auf die Insel.

Argentinien droht mit Luftfahrt-Waffe

Argentinien und Großbritannien streiten sich erneut um die Falkland-Inseln. Flüge sind das stärkste Drohmittel.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Sie rüsten den Südatlantik auf – ein weiteres Mal», beschwor Cristina Kirchner am Dienstagabend (7. Februar) die Fernsehzuschauer. Anders könne man die Entsendung eines modernern Zerstörers der königlichen Marine mit dem Kronprinzen William an Bord in die Gewässer vor den Falkland-Inseln nicht interpretieren, so die argentinische Präsidentin. Die Gäste im TV-Studio riefen während ihrer Rede immer wieder begeistert «Malvinas argentinas» dazwischen. Die Staatschefin will nun den Fall des britischen Eilands 460 Kilometer vor der argentinischen Küste vor die Uno bringen.

Es ist eine weitere Eskalation im Streit zwischen Buenos Aires und London, der mit der Entscheidung der Briten, vor der Küste der Falkland-Inseln nach Öl zu bohren, wieder ausbrach. Die Rhetorik gewann in den letzten Monaten zunehmend an Schärfe. Nur eine Stufe zündete Präsidentin Kirchner bislang noch nicht - auch nicht am Dienstag, obwohl das allgemein erwartet worden war. Doch die Drohung steht seit vier Monaten im Raum – die Streichung des einzigen Fluges vom Festland auf die Falkland-Inseln oder Malvinas, wie die Argentinier sagen.

Gute Nachbarn

Am 14. Juli 1999 regelten die beiden Staaten in einem Abkommen, dass Flüge von Punta Arenas in Chile zum Mount Pleasant Airport auf den Falkland-Inseln in Río Gallegos im südlichen Argentinien zwischenlanden dürfen. Einmal pro Woche bedient derzeit die chilenische LAN die Strecke mit einem Airbus A320. Der Flug dient vielen Bewohnern, um sich mit Produkten zu versorgen, die es auf dem Eiland nicht gibt. Zudem bringt er Touristen. Fällt die Luftverbindung aus, erreicht man die Inseln 460 Kilometer vor der argentinischen Küste nur nach einer Reise von mehreren Tagen mit dem Schiff.

Die Bewohner der Inseln nahmen die Rede der argentinischen Präsidentin denn auch mit Erleichterung auf. «Alles, was wir wollen, ist gute Nachbarn für Argentinien zu sein» erklärte Inselrätin Jan Cheeck der Zeitung Clarin. Kommentatoren in Buenos Aires weisen darauf hin, dass die Flüge das einzige Druckmitel auf Großbritannien ist, welches Argentinien überhaupt hat.

Mehr zum Thema

Zwei Flugzeuge der Flugschule Flying Parrot: Ein Fluglehrer der Flugschule hat am 4. Juli mutmaßlich Selbstmord begangen.

Fluglehrer springt während Flug aus Cessna – Flugschülerin muss alleine landen

Joy Airline: Will auf kleine Jets setzen.

In Argentinien ist eine neue Airline in Planung - und der Chef ist kein Unbekannter

Blick aus einem Airbus A320 von Latam auf den südlichen Teil von Ostfalkland: Missgeschick bei British Airways.

British Airways zeigt auf Falklandinseln argentinischen Namen

ticker domus airways

Domus Airways: Neue argentinische Airline vor dem Start - mit speziellem Konzept

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack