… und Dubai.

Unerlaubtes FlugobjektDrohne sorgt für Schließung von Dubai und Sharjah

Der Flughafen Dubai musste für 90 Minuten geschlossen werden, weil eine Drohne sich im Luftraum befand. Auch Sharjah war betroffen. Es war bereits das dritte Mal, dass in diesem Jahr so etwas passierte.

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90 Minuten lang durfte am Samstag (29. Oktober) in Dubai keine Flugzeuge starten und landen. Der Grund: Im Quartier Al Warqa in der Nähe des Airports war eine Drohne gesichtet worden, die für startende und landende Flugzeuge eine Gefahr dargestellt hätte. Auch der nahe gelegene Flughafen Sharjah musste den Luftraum für diese Zeit schließen, berichtet das Nachrichtenportal Gulf News. Er teilt sich die Anflugpfade mit Dubai. In Dubai verspäteten sich wegen des Vorfalls 22 ankommende Flüge. Über Abflüge gibt es noch keine genauen Auskünfte.

Es ist für Dubai bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass eine Drohne den Betrieb beeinträchtigt. Schon am 28. September musste man den Airport für etwa 30 Minuten schließen. Davor gab es den letzten Zwischenfall am 11. Juni, als der Airport für 69 Minuten geschlossen werden musste, weil ein unerlaubtes Flugobjekt in der Nähe gesichtet worden war. Der Flughafenbetreiber erklärt in einer Stellungnahme, dass alle Betreiber von Quadrokoptern oder anderen privaten Drohnen sich an die Vorschriften halten sollen und den Luftraum fünf Kilometer um alle Flughäfen meiden sollen.

Auch Zwischenfälle in Deutschland

Drohnen sind eine der großen Sorgen, die die Luftfahrtbranche derzeit umtreiben. Immer wieder kommt es auch dazu, dass Piloten beim Anflug auf Flughäfen Drohnen in der Nähe des Flugzeuges sehen. Geschehen ist das unter anderem einem Lufthansa-Flieger im August bei München. Der Quadrokopter befand sich laut Aussagen der Crew auf gleicher Höhe wie der Airbus A321 und in lediglich 10 Metern Entfernung neben der rechten Flügelspitze, hieß es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Flugzeughersteller und andere Unternehmen arbeiten bereits an Technologien, die Zwischenfälle verhindern sollen. So hat sich Airbus etwa mit dem Unternehmen Dedrone zusammengetan. Der Bereich von Airbus, der  mit Dedrone kooperiert, ist Airbus DS Electronics and Border Security, kurz Airbus EBS. Er hat eine Technik namens Smart Responsive Jamming Technology entwickelt. Diese ist in der Lage, die Frequenz einer Drohne zu stören, ohne in anderen Funkverkehr zu intervenieren. So wäre es möglich, zu verhindern, dass Drohnen sich in Sperrgebiete vorwagen.

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