Airbus A321 XLR: Die dritte Testmaschine ziert ein QR-Code zum Scannen.

SonderlackierungDieser Airbus A321 XLR lässt sich scannen

Airbus platziert auf der dritten A321-XLR-Testmaschine einen übergroßen QR-Code. Der Langstreckenjet mit dem schmalen Rumpf weckt Hoffnungen.

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Michael Eggenschwiler setzt große Hoffnungen in den Airbus A321 XLR (Extra Long Range), die Langstreckenversion der A321 Neo. Das sagte Hamburgs Flughafenchef kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH. Das Flugzeug hat dank zusätzlicher Tanks eine Reichweite von bis zu 8700 Kilometer und macht damit Transatlantikflüge von kleineren Standorten wie Hamburg möglich.

Doch nicht nur Flughäfen freuen sich auf das Modell, auch Airlines scheinen vom Konzept überzeugt. Laut dem Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation liegen Airbus Bestellungen für rund 480 Maschinen von 24 Anbietern vor. Dabei müssen die Kunden länger auf die Maschinen warten, als ursprünglich angekündigt. War die Indienststellung eigentlich für 2023 geplant, soll sie nun voraussichtlich 2024 erfolgen.

Mitmach-Lackierung

Dem jüngsten der drei A321-XLR-Testflieger mit der Kennung F-WWAB hat Airbus jetzt ein ganz besonderes Design verpasst. Der Jet hat zwischen die hinteren beiden Türen einen übergroßen QR-Code beklebt bekommen. Darüber steht «Scan me if you can» («Scan mich, wenn du kannst») - wohl angelehnt an den Filmtitel «Catch me if you can» («Fang mich, wenn du kannst»). Im vorderen Teil findet sich in QR-Code-Optik der Schriftzug XLR.

Flugzeug-Enthusiasten können den Code mit ihrem Smartphone scannen und kommen auf die Airbus-XLR-Seite mit aktuellen Nachrichten. Wer Lust auf eine Karriere bei Airbus hat, dem werden auch gleich Jobs präsentiert. Am Valentinstag soll die F-WWAB nach Toulouse fliegen.

Symbole für Reichweite

Die anderen beiden Testmaschinen haben von Airbus keine Mitmach-Lackierungen bekommen, sondern solche, die die Reichweite der Maschine vermitteln. Das Flugzeug mit der Registrierung F-WXLR zeigt auf der rechten Seite den Big Ben und das Taj Mahal. Links sind die Freiheitsstatue und das Kolosseum zu sehen. Die F-WWBZ verbindet optisch die Petronas Towers in Kuala Lumpur und die Oper in Sydney auf der einen Seite sowie Big Ben in London und Palmen und als Zeichen für Miami auf der anderen Seite.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie das Scan-Design des A321 XLR. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Bilder im Großformat.

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