Nase eines Dreamliners: Noch viele Wochen am Boden.

Boeing: Hoffnung und Rückschlag

Die US-Aufsichtsbehörde FAA will die Lösungsvorschläge für das Batterieproblem des Dreamliners genau prüfen. Japan entdeckte zuvor Montage-Pfusch.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Augen der Luftfahrtwelt waren gestern auf Washington gerichtet. Boeings Zivilflugzeug-Chef Ray Conner traf am Freitag (22. Februar) in der amerikanischen Hauptstadt Michael Huerta, den Vorsitzenden der Federal Aviation Administration FAA. Der Manager präsentierte seinem Gegenüber von der amerikanischen Aufsichtsbehörde ein ganzes Maßnahmenpaket, mit dem er die Probleme mit den Batterien des Dreamliners zu lösen gedenkt. Das Treffen sei «ergiebig» gewesen, erklärte Boeing nach dem Treffen in einer kurzen Mitteilung. Man sei ermutigt vom Fortschritt, den man im Hinblick auf die Aufhebung des globalen Groundings der B787 gemacht habe.

Klar ist indes noch nichts. Man prüfe jetzt die Anträge von Boeing, erklärte die FAA. «Wir werden sie sehr genau analysieren», so die Behörde. Erst wenn man absolut sicher sei, dass die Batterieprobleme durch die Lösungsvorschläge gelöst werden könnten, werde man den Einsatz des Dreamliners wieder erlauben.

Zehn-Punkte-Plan

Das Vorzeigeflugzeug von Boeing ist seit dem 16. Januar weltweit stillgelegt, nachdem es bei einer Maschine zu einem Feuer an der Lithium-Ionen-Batterie des Hilfsaggregates kam. Es versorgt den Jet am Boden mit Strom. Insgesamt sind fünfzig Maschinen davon betroffen.

Laut einem Bericht des Wall Street Journals legte Boeing der FAA einen Zehn-Punkte-Plan vor. Die Vorschläge sollen die Anbringung eines feuerfesten Gehäuses um die Batterien vorsehen. Zudem soll offenbar das Design der Batterien geändert werden. Und dann sollten auch die Checklisten für Piloten vor dem Start erweitert werden.

Falsche Verkabelung

Doch ob das wirklich reicht, ist ungewiss. Denn in Japan kamen neue Details zum Vorschein, die diverse Mängel am Dreamliner respektive seiner Montage offenlegen. So soll es wegen Pfusch bei der Lackierung zu Treibstofflecks gekommen sein, wie sie etwa ein Dreamliner von United erlebte. Dadurch sei ein Ventil lahm gelegt worden, das den Fluss zwischen Tanks steuerte. Ungenaue Isolierung solle darüber hinaus zu Rissen in der Cockpitscheibe und ein defektes Bauteil zu Bremsproblemen geführt haben, wie das japanische Verkehrsministerium bekannt gab.

Die Behörden Japans erklärten zuvor, sie wüssten noch nicht, was genau zum Brand einer Batterie im Dreamliner geführt habe. Sie fanden aber Hinweise für eine falsche Verkabelung.

Mehr zum Thema

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Video

amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies