Airbus A350 mit dem Kennzeichen D-AKAY: Gehört K5 Aviation.

VVIP-FlugzeugDer dritte deutsche Betreiber von Airbus A350

Nicht nur Lufthansa und die Flugbereitschaft betreiben in Deutschland Airbus A350. Auch ein wenig bekannter Charteranbieter aus Bayern besitzt einen der Langstreckenjets.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Kurz vor Weihnachten war es soweit. Am 21. Dezember 2016 übernahm Lufthansa ihren ersten Airbus A350. Zur D-AIXA stießen seither 16 weitere der Langstreckenflieger. Nochmals mehr werden folgen, auch einige eben erst neu geleaste.

Vier Jahre nach der deutschen Fluggesellschaft bekam die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung ihren ersten A350. Einen zweiten nahm sie seither bereits in Empfang, ein dritter folgt, um künftig unter anderem hochrangige Regierungsmitglieder durch die Welt zu fliegen. Neben ihr und Lufthansa gibt es aber noch einen wenig bekannten, dritten A350-Betreiber in Deutschland.

Von einem Pilot:innen-Ehepaar gegründet

Am 11. Dezember 2020 wurde ein Airbus A350 von Toulouse nach München überführt. Seither absolviert er Testflüge in Deutschland. Besitzer des ganz in Weiß gehaltenen Flugzeuges mit der Seriennummer MSN 443 und dem Kennzeichen D-AKAY ist K5 Aviation mit Sitz in der bayerischen 1350-Seelen-Gemeinde Gammelsdorf.

K5 Aviation wurde 2010 von den beiden Pilot:innen Tanja und Erik Scheidt gegründet. Sie hat sich auf das Management und den Charterbetrieb von Langstreckenflugzeugen für eine gehobene Kundschaft spezialisiert. Die Flotte ist seit der Gründung kräftig angewachsen. Heute betreibt die Fluggesellschaft drei Airbus ACJ 319 und einen der ersten Airbus ACJ 319 Neo. Daneben besitzt sie eine Bombardier Global 6000 und eine Global 7500.

Spezialisiert auf Langstrecken

Man besitze besondere Zulassungen für Anflüge bei schlechter Sicht und für erweiterte Langstreckenoperationen unter Etops 180, so K5 Aviation auf ihrer Webseite. Eine überschaubare Flotte mit einheitlichen Flugzeugmustern  sorge zudem für professionellen Betrieb, akkurate und kosteneffiziente Planung der Wartung sowie Sicherheit, so das Unternehmen weiter.  Mit dem Airbus A350 ergänzen die Bayern ihre Flotte mit dem bisher deutlich größten Flugzeug.

So schnell wird der Airbus A350 allerdings noch nicht mit Kunden unterwegs sein. «Das Flugzeug wird in den nächsten zwei Jahren zu einem VVIP-Flugzeug ausgebaut und 2023 in Dienst gestellt», erklärt Geschäftsführer Erik Scheidt. Dann könne es auch gechartert werden.

Mehr zum Thema

Die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer vor dem ersten Airbus A350 der Flugbereitschaft

Deutschland hat seine neue Air Force One

ACJ 319 beim Start zum Rekordflug: Lange in der Luft.

Airbus ACJ 319 Neo stellt Familienrekord auf

Der zweite deutsche Regierungs-A350 trägt das Kennzeichen 10+01 und Taufnamen Konrad Adenauer.

Deutschlands erster vollwertiger Regierungs-A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier