Boeing 787: Norse Atlantic Airways setzt ganz auf den Dreamliner.

Lufthansa ist KundinBoeing muss erneut Auslieferung von Dreamlinern stoppen

Boeings Probleme mit dem Dreamliner schienen überwunden - zur großen Freude auch von Lufthansa. Doch nun muss der Hersteller die Auslieferungen erneut stoppen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Im August 2022 schien Boeing das Problem endgültig aus der Welt geschafft zu haben. Der Flugzeugbauer erhielt von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA die Erlaubnis, wieder Boeing 787 Dreamliner an Kunden zu übergeben. Zuvor hatte der Hersteller die Auslieferungen – abgesehen von einer kurzen Phase im Frühjahr 2021 – seit Herbst 2020 aussetzen müssen. Grund war eine Vielzahl von Problemen in der Produktion.

Seit der Wiederaufnahme liefen die Auslieferungen langsam an. 34 Dreamliner übergab Boeing von August 2022 bis Ende Januar 2023 an Airlines und Leasinggesellschaften. Aercap, Air France-KLM, Air Lease Corporation, ANA All Nippon Airways, American Airlines, British Airways, Lufthansa, Qatar Airways, Turkish Airlines, United Airlines und Westjet erhielten neue Flieger. Alle drei Varianten, 787-8, -9, -10, waren dabei.

Kurzer Produktionsstopp ...

Doch nun gibt es für Boeing und die Kunden erneuten einen Dämpfer. Bereits vergangene Woche teilte der Hersteller mit, die Montage neuer 787 kurzzeitig zu pausieren, um Probleme im Zusammenhang mit den Rümpfen von Zulieferer Spirit Aerosystems zu lösen. Nicht betroffen sind rund 100 bereits gebaute Exemplare.

Laut der Zeitung Wall Street Journal wurde der Montagestopp inzwischen bereits wieder aufgehoben. Doch umgehen tauchte es ein weiteres Problem auf. Die Federal Aviation Administration FAA bestätige gegenüber dem Blatt, dass sie die Auslieferungen der Boeing 787 aufgrund eines Dokumentationsproblems vergangene Woche erneut gestoppt hat.

... aber erneut Auslieferungen pausiert

«Boeing hat die Auslieferungen von 787 Dreamlinern vorübergehend gestoppt, nachdem das Unternehmen die FAA darüber informiert hat, dass es zusätzliche Analysen zu einer Rumpfkomponente durchführt», so die Luftfahrtbehörde. «Die Auslieferungen werden erst wieder aufgenommen, wenn die FAA überzeugt ist, dass das Problem behoben wurde.»

Der Flugzeugbauer bestätigte den Lieferstopp und erklärte, dass das Problem bei einer Überprüfung der Zertifizierungsunterlagen festgestellt worden sei. Auslöser war demnach ein Analysefehler eines Zulieferers im Zusammenhang mit dem vorderen Druckschott.

Lufthansa wartet aktuell auf zwei 787

Boeing erklärte, man erwarte nicht, dass der Lieferstopp die Auslieferungs-  und Produktionsprognose für das Gesamtjahr beeinflussen werde. Die Auslieferungen sind so wichtig, da der Hersteller in der Regel große Teile des Kaufpreises erst bei der Übergabe erhält.

Lufthansa hat bisher drei Boeing 787-9 in Empfang genommen. Sie tragen die Kennzeichen D-ABPA, D-ABPC und D-ABPD. Zwei weitere Flugzeuge des Typs hatte die deutsche Fluggesellschaft eigentlich bald erwartet. Nun muss sie womöglich länger warten.

Mehr zum Thema

Boeing 787-9 Dreamliner von Lufthansa: Drei sind bisher da.

Lufthansa schickt Dreamliner zu mehr Nordamerika-Zielen

Boeings Auslieferungscenter in Seattle (hier im Juni 2022): Noch genug Jets da.

Boeing hat noch immer viele 737 Max und 787 auf dem Hof stehen

Dreamliner bei Boeing: Viel Zeit für Nacharbeiten nötig.

Warum Boeing die 787 nur im Schneckentempo ausliefert

ticker-lufthansa

Lufthansa: Erste Allegris-First-Class-Prämienflüge bei Miles & More verfügbar

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin