ATR 72 von Iran Air: Es wird bei 13 neuen Fliegern bleiben.

US-EmbargoATR platziert Flieger von Iran Air anderswo

Der Flugzeugbauer lieferte bisher 13 Flieger an Iran Air. Wegen des US-Embargos muss er nun Abnehmer für die sieben letzten bestellten ATR 72 finden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Zuerst lief alles wie am Schnürchen. 15 Monate nach Auftragserteilung bekam Iran Air im Mai 2017 die ersten vier von 20 fest bestellten ATR 72 geliefert. Vier Monate später kamen zwei weitere fabrikneue Maschinen hinzu und vor dem Jahreswechsel nochmals zwei. Dann aber blieben die Lieferungen plötzlich aus.

Dafür gibt es eine Erklärung. Donald Trump hatte inzwischen neue Sanktionen der USA gegen den Iran angekündigt. Inzwischen wurde die Absicht in die Tat umgesetzt. Seit dem 6. August 2018 greift das neue Embargo.

Auswirkungen «gering»

Just am Tag vor der Inkraftsetzung bekam Iran Air auf einen Schlag nochmals fünf ATR 72 geliefert. Damit besitzt die iranische Nationalairline nun 13 Stück des europäischen Turbopropflugzeuges. Das war es dann aber auch. «Es wird keine weiteren Lieferungen mehr an Iran Air geben», erklärt ein ATR-Sprecher.

Der französisch-italienische Flugzeugbauer schaut sich darum nach neuen Käufern für die sieben eigentlich für Iran Air bestimmten ATR 72 um. Wie Alessandro Profumo, Chef des ATR-Miteigentümers Leonardo der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte, ist man zuversichtlich neue Abnehmer zu finden. Die Auswirkungen der neuen Sanktionen würden «gering» sein.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack