Regierung der USA räumt Mitschuld an tödlicher Kollision in Washington D.C. ein

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Die Regierung der Vereinigten Staaten hat erstmals Versäumnisse im Zusammenhang mit der Flugzeugkollision in Washington D.C. eingeräumt, bei der im Januar 2025 insgesamt 67 Menschen ums Leben kamen. In einer Stellungnahme zur ersten Klage von Angehörigen erklärte sie, dass sowohl die Flugsicherung als auch die Armee eine Rolle gespielt hätten. Ein Fluglotse habe geltende Verfahren verletzt, als er sich zu stark auf visuelle Staffelung durch die Piloten verließ. Zudem hätten die Besatzungsmitglieder des Black-Hawk-Hubschraubers ihre Pflicht verletzt, andere Luftfahrzeuge rechtzeitig zu erkennen und auszuweichen.

Der Militärhubschrauber war beim Landeanflug einer Bombardier CRJ 900 von American Airlines in dessen Flugweg geraten. An Bord des Flugzeugs befanden sich 60 Passagiere und vier Crewmitglieder, im Hubschrauber drei Soldaten. Mindestens 28 Leichen wurden aus dem Potomac River geborgen.

Zugleich weist die Regierung darauf hin, dass auch andere Beteiligte, darunter die Piloten und die Fluggesellschaften, mitverantwortlich gewesen sein könnten. Ein Abschlussbericht des National Transportation Safety Board NTSB wird Anfang nächsten Jahres erwartet.

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