Über die Farbwahl könnte man sich heute zumindest streiten. In den Siebzigerjahren galt...

Lounge in Boeing 747Als Fliegen bei Qantas noch purer Luxus war

Die australische Fluggesellschaft bot in den Siebzigerjahren schon etwas, was einige heute als Innovation anpreisen: in den Boeing 747 gab es eine exklusive Lounge. Jetzt kommt eine davon ins Museum.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Wählen Sie aus einer Auswahl an hochwertigen Getränken und Canapés, die von unserem engagierten Barkeeper serviert werden», so wirbt Emirates für die Bar an Bord ihrer Airbus A380. Virgin Atlantic preist die Lounge in ihren A350 als «einzigartigen Raum, um sich zu treffen, einen Drink zu nehmen oder mit Freunden zu speisen». Doch was heute als Innovation angepriesen wird, gab es schon in den Siebzigerjahren.

Zum Beispiel bei Qantas. 1971 übernahm die australische Fluggesellschaft ihren ersten Jumbo-Jet. Die Boeing 747-200 wies eine Neuheit auf: Auf dem via Wendeltreppe erreichbaren Oberdeck gab es eine Lounge für First-Class-Passagiere. Ihr Interieur war von der Seefahrt inspiriert. Nachgebaute Laternen, Sextanten oder ein Steuerrad und Seile sollten den Passagieren den Eindruck vermitteln, sie säßen in einem Segelschiff und nicht in einem Großraumjet.

Auch rauchen konnte man

15 Fluggäste konnten sich an der Stehbar einen Drink mixen lassen, es sich auf einem Sofa oder Drehstuhl bequem machen oder auch ihre Mahlzeit einnehmen.  Und sie konnten auch eine Zigarre genießen – das Rauchverbot wurde erst in den Neunzigerjahren eingeführt. Schon 1979 schaffte Qantas die Captain-Cook-Lounge aber wieder ab. Sie wurde durch die neu geschaffene Business Class ersetzt, die Zusatzeinnahmen brachte.

Jetzt kann man das Gefühl der Lounge in den Boeing 747 von Qantas wieder erleben. Die Fluggesellschaft hat für ein Sicherheitsvideo (siehe Bildergalerie) kürzlich das Interieur nachgebaut. Dafür wurden teilweise Originalteile aus einem alten Jumbo-Jet geholt, der auf einem Flugzeugfriedhof in der kalifornischen Mojave-Wüste steht. Das Bühnenbild wurde jetzt an das Qantas Founders Museum in Longreach gespendet.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Captain-Cook-Lounge in den Boeing 747-200 von Qantas.

Mehr zum Thema

1967 bestellte Qantas vier Boeing 747-100, wechselte später aber auf 747-200. Die erste Maschine wurde 1971 ausgeliefert.

Qantas sagt der Boeing 747 mit Spezialflügen Adieu

Hangar von Qantas in Brisbane Ende der 1920er-Jahre.

In einer Pandemie gründeten Wagemutige Qantas

ticker-qantas

Erster Airbus A350-1000 ULR von Qantas hat Endmontage verlassen und steht vor Teststart

Bilder des Zwischenfalls mit Fiji Airways: Die Fluggastbrücke hat die Cockpitscheibe getroffen.

Warum Gate 82 am Flughafen Brisbane zur Gefahr für gleich zwei Boeing 737 wurde

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg