Der Flughafen von oben: Hier soll dem Flughafen Kapstadt Konkurrenz gemacht werden.

Ex-Aktionär von Air BerlinMilliardär plant zweiten Flughafen für Kapstadt

Ein Milliardär und Ex-Aktionär von Air Berlin kaufte einen Flughafen nahe Kapstadt. Er will ihn ausbauen. Der Mann ist kein Fremder in der Luftfahrtbranche.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auch wenn aktuell nicht wirklich viele Flugzeuge abheben – ein südafrikanischer Milliardär glaubt offenbar daran, dass sich das bald ändert. Und kauft deshalb einen Airport nahe Kapstadt. Rob Hersov gehört jetzt der Flughafen Fisantekraal im Nordosten der südafrikanischen Stadt.

«Wir wollen den Lanseria Airport von Kapstadt bauen», sagte Hersov zum Portal Biz News. Er bezieht sich damit auf den zweiten und kleineren Flughafen der Metropole Johannesburg. Der Flughafen Fisantekraal liegt zwischen Kapstadt und der Stadt Paarl, die immerhin über 100.000 Einwohner zählt. Er soll künftig als Zweitairport dienen.

«Wir nennen ihn Cape Winelands Airport»

Der Flughafen, der 1943 von den Briten gebaut wurde, verfügt über vier Start- und Landebahnen. Auf der 150 Hektar großen Fläche ist aber noch einiges zu tun, bis der Passagierbetrieb ins Rollen kommen kann. Die Einzigen die momentan von hier aus abheben, sind die Schüler einer Flugschule, die am Flughafen stationiert ist.

Das soll sich bald ändern. Hersov möchte den Flughafen in Cape Winelands Airport umbenennen. Er soll dem zweitgrößten Flughafen in Südafrika ein paar Routen streitig machen.

Er war bei Air Berlin dabei

Ganz fremd ist der Milliardär aus Südafrika in der Luftfahrtbranche nicht. Mit seinem Unternehmen namens Vatas Holding war er für kurze Zeit an Air Berlin beteiligt. Er gründete auch die Airline Marquis Jet Europe, die später von Warren Buffett aufgekauft und in Netjets integriert wurde. Seitdem ist er Vize-Vorstandsvorsitzender des Privatjet-Anbieters.

Der Flughafen Lanseria, dessen Modell Hersov kopieren möchte, liegt zwischen Johannesburg und Pretoria, er wird fast ausschließlich für den nationalen Verkehr genutzt, einzelne Routen gehen zu Urlaubszeiten in andere afrikanische Länder.

Mehr zum Thema

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

SA Express soll von den Toten zurückkehren

Video

pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack