Zug der Ferrovie dello Stato: Alitalia und die Bahn werden zu einem Unternehmen.

AlitaliaItalienische Bahn zeigt Lufthansa kalte Schulter

Lufthansa kommt nicht zum Zuge: Delta und Easyjet sind Wunschpartner der italienischen Staatsbahn bei der Neuausrichtung von Alitalia.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Ferrovie dello Stato Italiane oder kurz FS haben von der Regierung in Rom die Führungsrolle zugesprochen erhalten. Seither plant das Staatsunternehmen die Zukunft von Alitalia. Den Bahnmanagern war von Anfang an klar, dass sie dabei Hilfe von einem Partner aus der Luftfahrt brauchen.

Nun haben sich die Ferrovie dello Stato zumindest vorläufig entschieden. Nachdem sich die beiden stark interessierten Fluggesellschaften Delta und Easyjet für das Projekt zusammenschlossen, hat der Aufsichtsrat der Bahn beschlossen, mit ihnen Verhandlungen aufzunehmen. Darin sollen «die wichtigsten Elemente des Plans für eine neue Alitalia weiter definiert werden», heißt es in einer Pressemitteilung.

Staat will starker Aktionär sein

Damit bleibt Lufthansa außen vor. Die deutsche Fluggesellschaft hatte wiederholt Interesse gezeigt, bei Alitalia zumindest als strategischer Partner mitzumischen. Man könnte der italienischen Nationalairline viel bieten. Man sei eine starke und erfolgreiche Gruppe und habe Erfahrung im Bereich Integration, meinte kürzlich Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister im Handelsblatt.

Derweil will aber auch der Staat weiterhin eine tragende Rolle spielen. Man könne am Ende einen Anteil von mehr als 15 Prozent an Alitalia halten, erklärte Wirtschaftsminister Luigi Di Maio gemäß der Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag (14. Februar). Bereits früher hatte er erklärt: «Es ist aber für diese Regierung klar, dass Alitalia ein staatliches Unternehmen bleiben muss, das sich an der produktiven italienischen Realität ausrichtet.»

Mehr zum Thema

Flieger von Alitalia: Easyjet könnte Zubringer für die Langstrecken werden.

Staatsbahn will mit Easyjet Alitalia retten

Flieger von Alitalia: Wer bekommt den Zuschlag?

Zweieinhalb Interessenten wollen Alitalia kaufen

ticker-southwest-airlines

Kurz nach Condor: Auch Easyjet und Southwest Airlines integrieren sich in Chat GPT

ticker-easyjet

Easyjet-Chef kritisiert britische Flugsicherung als «nicht widerstandsfähig genug»

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin