... dreifarbiges A ersetzte den geflügelten Pfeil. 1970 nahm Alitalia die Boeing 747 in die Flotte auf. Als erste europäische Fluggesellschaft flog sie nur mit Jets.

VerstaatlichungDrei Staatsfirmen sollen Alitalia übernehmen

Die populistische Regierung Italiens will Alitalia wieder zum Staatsbetrieb machen - mit Hilfe von drei staatlichen Konzernen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die neue Regierung versucht eine eierlegende Wollmilchsau zu schaffen. «Eine Old-Style-Verstaatlichung ist nicht machbar», sagte Wirtschaftsminister Luigi Di Maio am Dienstag (7. August) in Rom. Das erlaubten verschiedene Gesetze der Europäischen Union nicht. «Es ist aber für diese Regierung klar, dass Alitalia ein staatliches Unternehmen bleiben muss, das sich an der produktiven italienischen Realität ausrichtet.»

Dazu will die Regierung der beiden Parteien Cinque Stelle und Lega Nord offenbar drei staatliche Konzerne dazu bewegen, Alitalia gemeinsam zu übernehmen. Der Wunsch ist dabei offenbar eine 100-Prozent-Kontrolle, wie die Zeitung La Stampa schreibt. Die Poste Italiane (Post), Ferrovie dello Stato (Bahn) und Cassa Depositi e Prestiti (staatliche Investitionsbank) sollen die nationale Fluggesellschaft kaufen.

Keine weiteren Steuergelder

Di Maio verspricht im Umfeld der Verstaatlichung sehr viel. Man werde keine Steuergelder mehr in Alitalia stecken, so der Wirtschaftsminister. «Das wurde schon zur Genüge getan.». Zugleich versichert er den italienischen Bürgern, dass die drei Partner «auf die politischen Sensibilitäten» Rücksicht nehmen und nicht nur auf die «Regeln der Wirtschaft» achten werden.

Alitalia gehört heute zu 49 Prozent Etihad Airways und zu 51 Prozent der Holding CAI - Compagnia Aerea Italiana. Die Mehrheitseigentümerin gehört wiederum der Bank Intesa Sanpaolo (20,6 Prozent), der italienischen Post (19,5 Prozent), der Bank Unicredit (13 Prozent), dem Industriellen Roberto Colaninno (10,2 Prozent), Benetton (7,4 Prozent), Air France-KLM (7 Prozent) sowie weiteren kleineren italienischen Aktionären. Seit dem 2. Mai 2017 befindet sich die Fluggesellschaft in der Insolvenz.

Kredit wird bald fällig

Sie fliegt aber munter weiter. Möglich machen das zwei staatliche Darlehen von insgesamt 900 Millionen Euro. Dieses Geld muss Alitalia bis zum Ende des Jahres zurückzahlen.

Die letzte Regierung hatte versucht, einen strategischen Partner für Alitalia zu finden. Easyjet und Lufthansa galten als aussichtsreiche Kandidaten für eine Übernahme.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Alitalia: Die Zukunft der Fluggesellschaft ist ungewisser denn je.

Drei Airlines klagen wegen Staatshilfen für Alitalia

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack