Flieger von Alitalia: Wer bekommt den Zuschlag?

Angebote eingetroffenZweieinhalb Interessenten wollen Alitalia kaufen

Zwei Bieter wollen die italienische Nationalairline sicher kaufen. Einer davon ist die Staatsbahn. Eine unverbindliche Interessensbekundung hat Easyjet abgegeben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist durchaus eine Überraschung. Allgemein war erwartet worden, dass nur ein Gebot für die seit Jahren kränkelnde Alitalia eintreffen würde – das von Ferrovie dello Stato. Die italienische Staatsbahn wurde von der neuen populistischen Regierung schon länger gedrängt, sich an der Rettung der Nationalairline zu beteiligen. Andere angefragte staatsnahe Betriebe hatten zuvor alle abgewinkt. Der Staat selbst will dabei 15 Prozent von Alitalia übernehmen.

Insgesamt haben die Sonderverwalter von Alitalia bis zum Ablauf der Frist aber zwei verbindliche Offerten erhalten, wie sie am Mittwochabend (31. Oktober) mitteilten. Hinzu komme eine «unverbindliche Interessensbekundung», heißt es in der Pressemitteilung weiter. Man werde nun die eingereichten Offerten im Detail prüfen und dann dem Wirtschaftsministerium eine Empfehlung abgeben, so die Sonderverwalter.

Lufthansa will nicht mit dem Staat

Lufthansa hatte früher als aussichtsreicher Kandidat gegolten. Inzwischen will sich die deutsche Fluggesellschaft nicht mehr beteiligen - insbesondere wenn der Staat mit an Bord ist. Auch Easyjet hat schon Interesse bekundet und dies nun bekräftigt. Die Billigairline steckt hinter der nicht bindenden Offerte.

Mehr zum Thema

Boeing 777 von Alitalia: Wer übernimmt das Steuer?

Konzerne wollen nicht bei Alitalia einsteigen

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier