Flieger von Turkish Airlines: Wieder mehr in der Luft.

Größere NachfrageTurkish Airlines holt ausländische Pilotinnen und Piloten zurück

Die türkische Nationalairline fliegt wieder mehr. Deshalb ruft Turkish Airlines ausländisches Cockpitpersonal zurück, das acht Monate lang unfreiwillig in unbezahlten Urlaub geschickt worden war.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Noch vor zwei Wochen sah es ziemlich düster aus. Ende Juni war die gesetzliche Kurzarbeitsregelung ausgelaufen. Und Turkish Airlines trug sich mit dem Gedanken, den ausländischen Pilotinnen und Pilotinnen zwei Optionen zur Wahl zu stellen. Entweder hätten sie mit Abfindung kündigen oder freiwillig in unbezahlten Urlaub gehen können.

Die rund 350 ausländischen Cockpit-Crews von Turkish Airlines bekamen bereits seit dem 1. November keinen Lohn mehr. Sie wurden damals unfreiwillig in unbezahlten Urlaub geschickt. Alle «sozialen und personellen Rechte» würden sistiert, heiß es bei der Bekanntgabe der Maßnahme. Sie werde in Übereinstimmung mit dem temporären Artikel 10 des Arbeitsgesetzes getroffen, so die Fluggesellschaft weiter.

Turkish Airlines fliegt mehr als andere große Fluggesellschaften

Inzwischen klingt es bei Turkish Airlines aber ganz anders. Man bitte nicht mehr um Kündigung oder freiwilligen unbezahlten Urlaub, teilte die Fluggesellschaft dieser Tage den Pilotinnen und Piloten in einem Schreiben mit, das aeroTELEGRAPH vorliegt. Wegen der Lockerung der Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 in vielen Ländern und des Impffortschrittes verzichte man darauf. «Wenn Sie im Ausland sind, kommen sie sobald als möglich zurück nach Istanbul», heißt es weiter. «Und seien Sie bereit, abzuheben.»

Keine andere Netzwerk-Fluggesellschaft in Europa führt aktuell mehr Flüge durch als Turkish Airlines. In der Woche 8 bis 14. Juli 2021 waren es 1254 Flüge pro Tag – 85 Prozent so viele wie 2019. Lufthansa lag bei 772 Flügen oder 49 Prozent.

Keine Entlassungen versprochen

Turkish Airlines hatte nach Ausbruch der Pandemie erklärt, keine Angestellten zu entlassen. Im Gegenzug wurden die Löhne teilweise massiv gekürzt. Die Pilotinnen und Piloten müssen bis Ende 2021 auf 50 Prozent ihres Lohns verzichten, Flugbegleiter auf 35 Prozent und das Personal am Boden auf 30 Prozent. Mit dem Rückruf des ausländischen Personals scheint die türkische Nationalairline auch da Wort zu halten.

Mehr zum Thema

Boeing 777 von Turkish Airlines: Fliegt zum Beispiel nach New York.

Turkish Airlines hängt Lufthansa und Co. ab

Airbus A330 von Turkish Airlines: Auch Piloten wurden vorübergehend freigestellt.

Ausländische Piloten müssen in unbezahlten Urlaub

Turkish-Airlines-Jet: Kaum noch ausländische Crews an Bord.

Ausländische Piloten machen Turkish Airlines schwere Vorwürfe

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg