Airbus A330 von Turkish Airlines: Auch Piloten wurden vorübergehend freigestellt.

Turkish AirlinesAusländische Piloten müssen in unbezahlten Urlaub

Die türkische Nationalairline muss nach drastischen Lohnkürzungen weiter sparen. Mehr als 300 ausländische Piloten werden ab November in unbezahlten Urlaub geschickt.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Absender kommt schnell zur Sache. Die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie würden «weiter zunehmen», heißt es in der Nachricht der Personalabteilung von Turkish Airlines an ausgewählte Angestellte. Und darum müsse man «einige zusätzliche Maßnahmen zu den bereits ergriffenen Maßnahmen ergreifen».

Was das bedeutet, wird den Empfängern umgehend klar gemacht. «Wir betrachten Sie ab dem 1. November für sechs Monate als unbezahlt beurlaubt», heißt es im Schreiben, das aeroTELEGRAPH vorliegt. Die Maßnahme werde in Übereinstimmung mit dem temporären Artikel 10 des Arbeitsgesetzes getroffen. In dieser Zeit werde der Empfänger für keine Flüge eingeteilt.

Kein Lohn, keine «sozialen und personellen Rechte»

In diesem halben Jahr bis Ende April bekommen die betroffenen Angestellten von Turkish Airlines nicht nur keinen Lohn. Alle «sozialen und personellen Rechte werden sistiert», heißt es im Schreiben weiter. An wen genau es sich richtet und wie viele Personen es erhielten, wird darin nicht näher spezifiziert. Betroffene beklagen aber, es sei ausschließlich an rund 350 von rund 550 ausländischen Piloten gegangen.

Turkish Airlines reagierte auf eine Anfrage von aeroTELEGRAPH nicht. Es gibt im Schreiben aber einen Hinweis darauf, dass es sich explizit an ausländische Angestellte richtet. Trotz unbezahltem Urlaub könne man bereits ausgestellte Personaltickets «für die Reise zurück in Ihre Heimat» auch weiterhin benutzen, heißt es.

Angestellte haben Lohneinbußen zugestimmt

Die Piloten hatten wie andere Berufsgruppen bei Turkish Airlines schon zuvor eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen akzeptiert. Mit den Gewerkschaften wurden im Gegenzug zum Verzicht auf Entlassungen massive Lohneinbußen vereinbart. Die Piloten müssen auf 50 Prozent ihres Lohns verzichten, Flugbegleiter auf 35 Prozent und das Personal am Boden auf 30 Prozent.

Mehr zum Thema

Der New Yorker Flughafen begrüßt ebenfalls viele Nummer einsen. Etwas Flug TK 1 von Turkish Airlines aus Istanbul.

Turkish Airlines kürzt Löhne um bis zu 50 Prozent

Boeing 777 F von Turkish Airlines: Flotte wird erweitert.

Turkish Airlines kürzt Passagier- und erweitert Frachtflotte

Boeing 787 Dreamliner von Turkish Airlines: Wann kommt der Rest?

Turkish Airlines will Langstreckenjets später

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines und Sichuan Airlines erweitern Codeshare in Europa

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil