Airbus A330 von Turkish Airlines: Auch Piloten wurden vorübergehend freigestellt.

Turkish AirlinesAusländische Piloten müssen in unbezahlten Urlaub

Die türkische Nationalairline muss nach drastischen Lohnkürzungen weiter sparen. Mehr als 300 ausländische Piloten werden ab November in unbezahlten Urlaub geschickt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Absender kommt schnell zur Sache. Die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie würden «weiter zunehmen», heißt es in der Nachricht der Personalabteilung von Turkish Airlines an ausgewählte Angestellte. Und darum müsse man «einige zusätzliche Maßnahmen zu den bereits ergriffenen Maßnahmen ergreifen».

Was das bedeutet, wird den Empfängern umgehend klar gemacht. «Wir betrachten Sie ab dem 1. November für sechs Monate als unbezahlt beurlaubt», heißt es im Schreiben, das aeroTELEGRAPH vorliegt. Die Maßnahme werde in Übereinstimmung mit dem temporären Artikel 10 des Arbeitsgesetzes getroffen. In dieser Zeit werde der Empfänger für keine Flüge eingeteilt.

Kein Lohn, keine «sozialen und personellen Rechte»

In diesem halben Jahr bis Ende April bekommen die betroffenen Angestellten von Turkish Airlines nicht nur keinen Lohn. Alle «sozialen und personellen Rechte werden sistiert», heißt es im Schreiben weiter. An wen genau es sich richtet und wie viele Personen es erhielten, wird darin nicht näher spezifiziert. Betroffene beklagen aber, es sei ausschließlich an rund 350 von rund 550 ausländischen Piloten gegangen.

Turkish Airlines reagierte auf eine Anfrage von aeroTELEGRAPH nicht. Es gibt im Schreiben aber einen Hinweis darauf, dass es sich explizit an ausländische Angestellte richtet. Trotz unbezahltem Urlaub könne man bereits ausgestellte Personaltickets «für die Reise zurück in Ihre Heimat» auch weiterhin benutzen, heißt es.

Angestellte haben Lohneinbußen zugestimmt

Die Piloten hatten wie andere Berufsgruppen bei Turkish Airlines schon zuvor eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen akzeptiert. Mit den Gewerkschaften wurden im Gegenzug zum Verzicht auf Entlassungen massive Lohneinbußen vereinbart. Die Piloten müssen auf 50 Prozent ihres Lohns verzichten, Flugbegleiter auf 35 Prozent und das Personal am Boden auf 30 Prozent.

Mehr zum Thema

Der New Yorker Flughafen begrüßt ebenfalls viele Nummer einsen. Etwas Flug TK 1 von Turkish Airlines aus Istanbul.

Turkish Airlines kürzt Löhne um bis zu 50 Prozent

Boeing 777 F von Turkish Airlines: Flotte wird erweitert.

Turkish Airlines kürzt Passagier- und erweitert Frachtflotte

Boeing 787 Dreamliner von Turkish Airlines: Wann kommt der Rest?

Turkish Airlines will Langstreckenjets später

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines plant neue China-Verbindung - nach Urumqi

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack